Funder im Jahr 2000 auf Erfolgskurs: Massiver Ausbau der Werke - Höchste Investitionssumme in der Firmengeschichte

Klagenfurt (OTS) - +Nachhaltiges Wachstum in den nächsten Jahren +Umsatzplus im Jahr 2000
+Zukunftsweisende Forschungsprojekte im Rahmen
von Kplus "WOOD" =

Grundstein für weiteres Wachstum
Die Funder Industrie Ges.m.b.H. vollzog 2000 eine nachhaltige Neuorientierung und legte mit einem Großinvestitionsprogramm den Grundstein für ein nachhaltiges Wachstum in den nächsten Jahren.

Investitionen um eine halbe Milliarde Schilling

Mit einer Investitionssumme von 563 Mio. ATS (40,92 Mio.Euro) realisierte Funder im vergangenen Geschäftsjahr die größten Investitionen in der Firmengeschichte, wobei das Schwergewicht im Wesentlichen auf zwei Hauptprojekten lag: der Errichtung der weltweit modernsten Faserplatten-Produktionsanlage "Faser neu" in St. Veit/Glan sowie dem Ausbau des Werkes III ebenfalls in St. Veit/Glan.

Kapazitätssteigerung bei Faserplatten um 25 %

"Faser neu" wurde in einem Jahr Bauzeit um rund 300 Mio. ATS (21,80 Mio. Euro) errichtet und ging im November vorigen Jahres in Probebetrieb. Die Kapazität der Faserplatten-Erzeugung erhöhte sich damit um rund 25%. Funder setzt mit dieser Anlage sowohl hinsichtlich Technologie als auch Umweltstandards neue Maßstäbe.

Vervierfachung der verbauten Flächen von Werk III

Das Werk III in St. Veit/Glan, in dem imprägnierte Papiere hergestellt werden, wurde parallel dazu im vergangenen Jahr ebenfalls ausgebaut. Auf 28.000 m2 arbeiten nun drei Imprägnieranlagen wodurch sich die Produktionskapazität bei imprägnierten Papieren um etwa zwei Drittel erhöhte.

Abgeschlossen wurde im Herbst 2000 außerdem der Ausbau des Werkes in Kühnsdorf, in dem nunmehr auch Halbteile für die Autoindustrie hergestellt werden.

Wachstum von 1,5 Mrd. ATS Umatz auf 2,5 Mrd. ATS

Auf Basis dieser Investitionen wird der Kärntner Naturfaserspezialist bis ins Jahr 2004 von zuletzt 1,5 Mrd. ATS (108,57 Mio. Euro) Umsatz um 60% auf 2,5 Mrd. ATS (181,68 Mio.Euro) wachsen.

Umsatzplus trotz HDF-Ausfall und schwierigem Markt

Im Geschäftsjahr 2000 agierte Funder ebenfalls sehr erfolgreich:
Trotz des Ausfalls des HDF-Platten-Geschäfts durch den Großbrand im Jänner 2000 in Höhe von 280 Mio. ATS (20,35 Mio. Euro), einer schwierigen Marktlage und einem enormen Preisdruck ist es Funder gelungen, den Umsatz von 1.494 Mio. ATS (108,78 Mio. Euro) auf 1.538 Mio. ATS (111,79 Mio.Euro) zu steigern. Der Cashflow erreichte beinahe das Rekordniveau des Vorjahres und belief sich auf 172 Mio. ATS (12,49 Mio. Euro). Beschäftigt wurden 490 Mitarbeiter.

Getragen wurde der Umsatzzuwachs vor allem von den Sparten imprägnierte Papiere, beschichtete Spanplatten und Naturfasermatten, die jeweils ein sehr starkes Wachstum verbuchen konnten.

Erfolge in den USA und in Fernost

Nach Absatzmärkten betrachtet konnten sowohl in Europa (Griechenland, Schweden und Finnland) als auch in Übersee erhebliche Umsatzsteigerungen erzielt werden. Vor allem in den USA und im asiatischen Raum (Malaysia, China) gewann Funder neue Kunden und akquirierte zusätzliche Aufträge.

Kplus-Zentrum in St. Veit setzt Forschungsimpulse für Kärnten

Richtungsweisend agiert Funder auf dem Gebiet Forschung & Entwicklung: Eine Reihe von Forschungsprojekten beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Produkte sowie der Optimierung von Verfahrenstechnologien. Zu den wichtigsten zählen dabei Projekte im Rahmen der Forschungsinitiative Kplus ("WOOD"), bei denen am Standort St. Veit in den nächsten vier Jahren intensive Forschungsarbeit geleistet wird. Partner von Funder sind in diesem Fall die Universität für Bodenkultur und einige Industrieunternehmen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesland Kärnten, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie von der EU.Kplus-Zentrum in St. Veit setzt Forschungsimpulse für Kärnten

Ausblick

Ab dem Jahr 2001 wird Funder aufgrund der Großinvestitionen nachhaltig wachsen. Im laufenden Geschäftsjahr zeichnet sich zwar eine Konjunkturabschwächung ab, die sich bereits im letzten Quartal in den USA und in Asien bemerkbar machte und nun auch ihre Auswirkungen auf Europa hat. Trotz dieser weiteren Verschärfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen rechnet Funder aber aufgrund der eigenen Marktposition und der hohen technologischen Kompetenz damit, ein zumindest 10%-iges Umsatzplus zu erreichen. Der Mitarbeiterstand wird sich um 20 bis 25 Mitarbeiter erhöhen.Kerninvestition des laufenden Jahres wird die Fertigstellung des weiteren Ausbaues des Werk III in St. Veit/Glan sein. Zusätzlich zu den Produktionsanlagen für imprägnierte Papiere werden in dem vergrößerten Werk auch Anlagen zur Beschichtung und Aufteilung von Spanplatten installiert, die eine Verdoppelung der Produktionsmenge im Bereich Star Favorit(R) ermöglichen.

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