AK-Präsident Wipplinger und GMT-Sekretär Schopf fordern: Minister Haupt darf UKH-Neubau nicht noch weiter verzögern!

Linz (AKO) Den unverzüglichen Baubeginn des neuen Linzer Unfallkrankenhauses fordern AK-Präsident Hubert Wipplinger und der Landessekretär der Gewerkschaft Metall-Textil, Walter Schopf. "Nachdem jetzt alle Details geregelt sind, soll der zuständige Sozialminister Haupt endlich grünes Licht geben", urgiert Wipplinger den Start für das wichtige Vorhaben.

Bei der jüngsten Generalsversammlung der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse hatte Wipplinger dieser Tage dem Minister die Dringlichkeit des Projektes vor Augen geführt. Konkrete Antworten gab es nicht, der Sozialminister verschanzte sich hinter nebulosen Vorstellungen, ob es nicht "gescheiter wäre, gemeinsam mit dem AKH ein strategisches Kompetenzzentrum für Unfallbehandlung" einzurichten.

Und dies, obwohl alle Behördenverfahren für den UKH-Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Wirtschaftshofes abgeschlossen sind, von der Baugenehmigung bis zur Finanzierung. Auch Finanzminister Grasser hat seine Zustimmung schon gegeben.

Im Linzer Unfallkrankenhaus werden jährlich etwa 43.000 Patienten behandelt, davon rund 38.000 ambulant. Der Neubau ist notwendig, weil das gut 50 Jahre alte Gebäude am Blumauerplatz nicht mehr den Anforderungen für eine zeitgemäße medizinische Versorgung bzw. Behandlung entspricht. Trotzdem leisten die rund 430 Beschäftigten mit ihrem hohen medizinischem Know-how Vorbildliches. Vor allem in der Versorgung von Brandwunden ist das Linzer UKH europaweit führend.

"Ohne ein derartiges Schwerpunktkrankenhaus würde für den Großraum Linz ein medizinisches Riesendefizit entstehen", so Schopf, der stellvertretender Vorsitzender der Landesstelle Oberösterreich der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt ist. "Die Politik und die Gesellschaft haben die Verpflichtung, die arbeitenden Menschen nach einem Unfall so zu versorgen und zu behandeln, dass sie rasch genesen und wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden können."

"Der Minister muss prompt entscheiden", fordert Präsident Wipplinger. "Es ist unverantwortlich und grob fahrlässig, den Bau noch länger auf die lange Bank zu schieben. Jeder arbeitende Mensch muss die Gewähr haben, bei einem Unfall die bestmögliche Versorgung zu bekommen."

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