Neue regionale Anlaufstelle für nachhaltige EntwicklungBILD

LH Sausgruber: Büro für Zukunftsfragen als Kommunikations- und Informationszentrum

Bregenz (VLK) - Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK)
hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und
zu fördern sowie die regionale Zusammengehörigkeit zu
stärken. Zu diesem Zweck haben die Regierungschefs der IBK
die Einrichtung von so genannten "regionalen Anlaufstellen" beschlossen. Für Vorarlberg wird diese Anlaufstelle im Büro
für Zukunftsfragen angesiedelt, gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Donnerstag, in einer Pressekonferenz im
Landhaus bekannt. ****

"Die Aufgaben der regionalen Anlaufstelle in Vorarlberg
sind an der Schnittstelle zwischen nationalen und
internationalen Bemühungen zur Unterstützung von nachhaltiger Entwicklung und den tatsächlichen Aktivitäten vor Ort angesiedelt", informierte der Landeshauptmann. Die
Anlaufstelle bedeutet für Gemeinden, Betriebe, Schulen oder Gruppen, die sich im Bereich nachhaltige Entwicklung
engagieren wollen, eine Unterstützung bei der Verwirklichung
ihrer Ideen.

Vernetzung und Erfahrungsaustausch

Martin Hellrigl vom Büro für Zukunftsfragen erläuterte die Eckpunkte seiner Arbeit: "Dabei steht vor allem die
Vernetzung mit anderen Aktiven, der Erfahrungsaustausch untereinander und die Nutzung von Weiterbildungs- und Informationsangeboten im Mittelpunkt". Zusätzlich bietet die regionale und überregionale Einbindung der Anlaufstelle die Möglichkeit, auch internationale Erfahrungen bei der
Umsetzung einer Lokalen Agenda zu nutzen und auf
überregionale Berater-, Moderatoren- und Referentenpools
zugreifen zu können. "Die neuen Anlaufstellen bauen ein Kommunikations- und Informationsnetz rund um den Bodensee
auf", betonte Landeshauptmann Sausgruber in seinen
Ausführungen.

Überregionale Kooperation

Neben diesen direkten Dienstleistungen für die Aktiven
oder Interessierten vor Ort engagiert sich das Büro für Zukunftsfragen auch für Kooperationen mit anderen
Anlaufstellen in der Bodenseeregion und darüber hinaus.
"Dabei geht es unter anderem darum, gemeinsame
Qualitätsstandards für Aktivitäten im Sinne einer Lokalen
Agenda 21 zu definieren und diese auch zu vermitteln", meinte
Martin Strele, Projektleiter im Büro für Zukunftsfragen.

Plattform für kommunale Nachhaltigkeitsprojekte

Die spezielle Situation in Vorarlberg erfordert im Rahmen
einer Lokalen Agenda 21 eine differenzierte Vorgehensweise.
Schon seit Jahren laufen zahlreiche Initiativen, die dem
Bereich nachhaltige Entwicklung zuzuordnen sind, und von unterschiedlichsten Stellen betreut werden.

In diesem Zusammenhang wurde nun gemeinsam mit einer
regionalen Anlaufstelle für die Bodensee Agenda 21 auch eine Plattform für kommunale Nachhaltigkeitsprojekte ins Leben
gerufen, deren Hauptaufgabe Manfred Hellrigl in der
Koordination sieht: "Die Plattform für kommunale Nachhaltigkeitsprojekte soll sämtliche Aktivitäten, die in Vorarlberg unter dem Banner einer nachhaltigen Entwicklung
stehen, koordinieren."

Sie bringt folgende Institutionen und ihre Nachhaltigkeitsprojekte an einen Tisch: das Jugend- und Familienreferat (Aktion "Familiengerechte Gemeinde"), die
Abteilung Umweltschutz (Programm "Naturschutz durch die
Gemeinden"), die Abteilung Raumplanung (Fachbereich Gemeindeentwicklung), das Energieinstitut Vorarlberg
(landesweites e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden)
und das Büro für Zukunftsfragen mit der Kampagne "Lebenswert leben" und dem Projekt "Biosphärenpark Großes Walsertal".

Die Mitglieder der Plattform werden sich regelmäßig
treffen, gemeinsame Schwerpunkte setzen sowie Termine und
Strategien abstimmen. Das Büro für Zukunftsfragen soll dabei
als Anlaufstelle für allgemeine Anfragen fungieren und die Vorarlberger Nachhaltigkeitsinitiativen gegenüber dem Bund,
den anderen Bundesländern und im Bodenseeraum vertreten.

Ansprechpartner

Ansprechpartner der Vorarlberger Anlaufstelle ist Martin
Strele, Büro für Zukunftsfragen, Amt der Vorarlberger Landesregierung, Weiherstraße 22, A-6900 Bregenz, Telefon 05574/511-20611, E-Mail: martin.strele@vorarlberg.at
Internet: www.vorarlberg.at/zukunftsbuero
(tm/alf/dig,nvl)

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