GRAS kritisiert Forderung Gehrers nach mehr Mobilität

Reiche Eltern dürfen nicht Voraussetzung für Studium sein

Wien (OTS) - Als Skandal bezeichnet Anita Weinberger, Bundessprecherin der GRAS (Grüne & Alternative StudentInnen), die Forderung von Bundesministerin Gehrer nach mehr Mobilität der Studierenden. "Durch solche Forderungen werden sozial Schwache und von der Politik an den Rand der Gesellschaft gedrängte Gruppen extrem benachteiligt. Im schlimmsten Fall werden sie sogar vom Zugang zur Bildung ausgeschlossen. Wie sollen Berufstätige, Studierende mit Kind, oder sozial Schwächere ihren Wohnsitz kurzerhand in eine andere Stadt verlegen?", fragt sich Weinberger.

Generelle Kritik übt die Bundessprecherin der GRAS am Stil der Ministerin. "Wie schon bei den Studiengebühren und der Dienstrechtsreform macht Gehrer Politik über die Köpfe der Betroffenen hinweg. Bei allen Kernfragen zur Neugestaltung der Universitäten läßt das Ministerium einen Ballon steigen, an dem sich der Widerstand reiben soll. Anschließend wird die Debatte einfach verschleppt", so Weinberger. Der Ministerin fehlt offensichtlich der Mut zu einem Gesamtkonzept. "Die GRAS fordert, dass die Universitäten frei zugängliche Institutionen bleiben und sieht in der Vorgangsweise Gehrers den Versuch zur Etablierung einer Bildungselite."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Andrea Puslednik 0699/11895991
Pressesprecherin der GRAS

Rückfragehinweis:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB