Hofbauer: Internationale Sicherheitsstandards bei der Überprüfung Temelins notwendig

Betriebsstopp bis zum Abschluss der UVP

St. Pölten (NÖI) - Auf Grund der permanenten technischen Probleme im Kernkraftwerk Temelin fordert der Landtag heute in einem 4-Parteien-Antrag die Landesregierung auf, an die Bundesregierung zu appellieren, die laufenden Verhandlungen mit Tschechien in diesem Bereich zu verstärken. "Die Bundesregierung ist gefordert, nun alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten, die eine effiziente Umsetzung des Melker Abkommens, das die Regierungschefs Österreichs und Tschechiens im Dezember getroffen haben, zu garantieren. Die Umsetzung internationaler Qualitätsstandards ist vor allem in Sicherheitsfragen notwendig geworden. Der vorliegende tschechische Prüfbericht ist von diesen Standards weit entfernt", stellt LAbg. Johann Hofbauer fest.****

"Bei der Überprüfung des AKW Temelin sollen neben den international geltenden Verfahrensstandards auch hohe Sicherheitsstandards als Kriterien herangezogen werden. "Im Antrag wird ein Betriebsstopp bis zum Abschluss der Umweltverträglichkeitsprüfungen verlangt, ehe die Sicherheitsüberprüfungen entsprechend der Espoo-Konvention und der im Melker Abkommen genannten EU-Richtlinien sichergestellt sind", fordert der Abgeordnete.

Es ist darüber hinaus auch wichtig, dass die Stromlieferungsverträge, die den Bezug von elektrischer Energie aus Temelin beinhalten könnten, überdacht werden. In diesem Zusammenhang ist ein gemeinsames Vorgehen mit den anderen EU-Staaten eine Lösung. "Oberste Priorität hat aber die Umsetzung des Melker Abkommens. Durch die ständigen massiven Probleme im Bereich von Turbine und Sekundärkreislauf besteht sofortiger Handlungsbedarf", so Hofbauer

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