Wilfing: VP NÖ setzt auf Beratung und Prävention in der Anti-Drogenpolitik

Land investiert allein heuer 21 Millionen in die Vorbeugung gegen den Drogenkonsum

St. Pölten (NÖI) - Für die VP NÖ stehen Maßnahmen im präventiven Bereich im Vordergrund einer aktiven Anti-Drogenpolitik. "Die Drogenarbeit sollte in der Aufklärung über die Gefährlichkeit von Drogen beginnen und nicht in der Diskussion über ihre Freigabe. Aus diesem Grund investiert das Land heuer allein 21 Millionen Schilling in die Vorbeugung gegen den Konsum von Drogen. Für uns ist die Aufklärung das wirksamste Mittel der Anti-Drogenpolitik", bekräftigt LAbg. Karl Wilfing im Rahmen der Aktuellen Stunde in der heutigen Landtagssitzung.****

Das Land Niederösterreich hat in diesem Bereich bereits gezielte Vorkehrungen getroffen, wie das Vorzeigebeispiel ‚Streetworking‘ beweist. "Unsere Streetwork-Teams, die bereits an drei NÖ-Standorten eingesetzt werden, sollen Jugendliche vor dem Missbrauch von Drogen schützen. Ausgebildete Sozialarbeiter beraten in mobilen Teams suchtgiftgefährdete Jugendliche vor Ort", so Wilfing.

"Das Motto muss ‚Helfen statt Stafen‘ heißen. Härtere Strafen für Süchtige führen zu keiner Absenkung des Drogenmissbrauchs. Den Jugendlichen soll bei einem einmaligen ‚Fehltritt‘ nicht der Weg in die Zukunft verbaut werden. Wichtiger ist, diesen jungen Menschen durch gezielte Angebote, wie beispielsweise verbesserte Therapien, unter die Arme zu greifen. Den Drogendealern, den Schuldigen für die 12 Drogentoten, die allein in Niederösterreich 2000 zu verzeichnen waren, soll jedoch die volle Härte des Gesetzes treffen", so Wilfing.

Der von der VP NÖ eingeschlagene Weg in der Anti-Drogenpolitik ist der richtige. "Prävention und Beratung sind für uns die Eckpfeiler einer aktiven Arbeit gegen den Drogenmissbrauch. Dies beweist auch die Tatsache, dass die Gefahr, dass Jugendliche zu Drogen greifen in den Top-Jugendfreundlichen Gemeinden um 50 % geringer ist, als in jenen Gemeinden, in der der Jugendarbeit weniger Wert beigemessen wird. Diskussionen um die Freigabe von weichen Drogen, wie beispielsweise Cannabis sind für uns kein Thema", betont Wilfing.

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