KUKACKA: ÖBB-ERFOLGSBILANZ 2000 NUR EINE SEITE DER MEDAILLE Ohne Staat geht bei ÖBB nichts: Bund zahlte im Jahr 2000 rund 38 Milliarden Schilling für ÖBB aus Budget

Wien, 19. April 2001 (ÖVP-PK) Die heute vorgelegte "ÖBB-Rekord-Bilanz 2000" zeige, dass die ÖBB zwar im Absatzbereich (Güter- und Personenverkehr) auf dem richtigen Weg sei, dennoch sei dieses Ergebnis nur die "eine Seite der Medaille". Die präsentierten Zahlen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass ohne Staat bei den ÖBB nichts geht und die Steuerzahler für das Unternehmen ÖBB (Absatz, Infrastruktur, Pensionen, gemeinwirtschaftliche Leistungen) im Jahr 2000 die enorme Summe von rund 38 Milliarden Schilling aufgebracht haben. Das erklärte der ÖVP-Verkehrssprecher, Abg. Mag. Helmut Kukacka, heute, Donnerstag. ****

Der Bund, das heisst der Steuerzahler, zahlte nämlich für die Gehälter des Unternehmensbereichs ÖBB-Infrastruktur 12,9 Milliarden Schilling an die ÖBB.

Für gemeinwirtschaftliche Leistungen wurden dem Unternehmensbereich ÖBB-Absatz für Sozialtarife im Personen- und kombinierten Verkehr und für den Transport gefährlicher Güter weitere 8,2 Milliarden Schilling vom Bund abgegolten. Für die ÖBB-Pensionen kamen aus dem Budget weitere 16, 5 Milliarden Schilling. Also zusammen rund 38 Milliarden Schilling, stellte Kukacka klar.

Daneben kann nicht unerwähnt bleiben, dass jährlich noch weitere 12 Milliarden Schilling dazukommen, die die staatliche Schieneninfrastrukturfinanzierungsgesellschaft (SCHIG) den ÖBB für den Ausbau der Schieneninfrastruktur am Kreditweg, also durch indirekte Staatsverschuldung, zur Verfügung stellt, schloss Kukacka. (Schluss)

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