Univ.Prof. Dr. Fritz Weber gestorben

KPÖ verliert nach Schütte-Lihotzky eine weitere bedeutende Persönlichkeit

Wien (OTS) - Fritz Weber, ehemals Professor an der Hochschule für Angewandte Kunst und Kollege von Margarete Schütte-Lihotzky, ist am 3.April, im 84. Lebensjahr stehend, in Wien verstorben.

Fritz Weber war KPÖ-Mitglied seit 1945. Er verband in seinem Wirken fachliches, künstlerisches und politisches Engagement. Als die KPÖ 1950 ein Architektenteam mit dem Neubau des Hauses des Zentralkomitees und der Druckerei des Globusverlages beauftragte gehörten Grete Schütte-Lihotzky und Fritz Weber diesem Team an.

Neben seiner Bau- und Lehrtätigkeit engagierte er sich viele Jahre im Österreichischen Friedensrat. Für die KPÖ war Weber viele Jahre als Bezirksrat in Wien-Wieden tätig. Auf theoretischen Konferenzen und in Publikationen der Partei sprach und schrieb er über die Funktionen der Intellektuellen für die Arbeiterbewegung, die spezifischen Interessen der technischen Intelligenz unter den sich wandelnden Bedingungen des Kapitalismus und entwarf emanzipatorische Vorschläge zu Architektenausbildung.

Nach seiner Emeritierung faßte Fritz Weber seine künstlerischen und politischen Erfahrungen in der Broschüre "Mosaiksteine meines Weltbildes" zusammen. Die leztzen Lebensjahre waren durch seine schwere Krankheit geprägt.

KPÖ-Bundesvorsitzender Walter Baier würdigt Fritz Weber "als einen hervorragenden Architekten und einen intellektuellen Mitstreiter, der stets für einen humanen Sozialismus eingetreten ist".

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