Hypo Alpe-Adria-Bank AG: Bilanz bestätigt Bankenstrategie

Starke Dynamik in den Kernmärkten

Wien (OTS) - Die Hypo Alpe-Adria-Bank AG befindet sich weiter auf Erfolgskurs: Die Bilanzsumme stieg im Jahr 2000 um 22,7 Prozent auf 74,7 Milliarden Schilling (5,43 Mrd. EUR). Im Jahr davor betrug die Bilanzsumme noch 60,8 Milliarden (4,42 Mrd. EUR). Das Ergebnis der Gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr 359 Millionen Schilling (26,1 Millionen EUR). Das Betriebsergebnis des vergangenen Jahres beläuft sich auf 833,5 Millionen Schilling (60,5 Millionen EUR). Die Geschäftspolitik der Hypo war im vorigen Jahr von Risikominimierung und Konsolidierung, der Erweiterung des Alpen-Adria-Netzwerkes und Investitionen für die zukünftige Entwicklung sowie von einem Standardisierungsprozess bestimmt. Klar bestätigt wird die Alpen-Adria-Strategie auch von Moody's, die das Rating der Bank im Jahr 2000 von A1 auf Aa3 verbesserte.

"Wir sehen, dass sich unsere Alpen-Adria Strategie nachhaltig bewährt", zieht Hypo-Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Kulterer ein Kurzresümee über das abgelaufene Geschäftsjahr. Die Steigerung der Bilanzsumme liegt weit über dem Branchenschnitt und ist auf die Dynamik der Märkte in Italien, Slowenien und Kroatien und das dortige Bankennetz der Hypo Alpe-Adria-Gruppe zurück zu führen. Die Ausrichtung der Geschäfte auf diesen klar definierten Kernmarkt steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bekenntnis zum Universalbankgeschäft. Das operative Netzwerk der Gruppe wurde im vergangenen Jahr um 16 Standorte erweitert und umfasst nun mehr als 70 Geschäftsstellen. Kulterer verweist in diesem Zusammenhang auch auf erste Schritte in Richtung Bosnien-Herzegowina und in die EU-Hauptstadt Brüssel.

Auslandsaktivitäten prägen Erfolgszahlen des Konzerns

Der Bilanzsummenzuwachs ist weitgehendst auf Akquisitionsleistungen im Alpe-Adria Raum zurückzuführen, wobei sowohl das Kredit- als auch das Leasinggeschäft dafür ausschlaggebend waren. Die Hypo Alpe-Adria-Bank realisierte dabei eine selektive und sicherheitsbewusste Kreditpolitik. Die Forderungen an Kunden stiegen um knapp 18 Prozent von 49,6 Milliarden Schilling (3,6 Milliarden EUR) auf 58,5 Milliarden. (4,25 Milliarden EUR). Die wichtigsten Positionen der Refinanzierungsseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (12,75 Milliarden Schilling bzw. 926,9 Millionen EUR) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (17,66 Milliarden Schilling bzw. 1,28 Milliarden EUR). Hinzu kommen noch die verbrieften Verbindlichkeiten, die sich gegenüber dem Vorjahr von 27,42 Milliarden Schilling (1,99 Milliarden EUR) auf 38 Milliarden (2,76 Milliarden EUR) erhöhten. Hierzu wurde im Rahmen des sogenannten "Debt Issuance Programm" eine Milliarde Euro international plaziert, was vornehmlich der Expansion der Tochterbanken diente. Die Struktur der Passivseite bringt die traditionelle Stellung der Mutterbank als Emissionshaus zum Ausdruck:
Rund 50 Prozent der Bilanzsumme der Hypo Alpe-Adria-Gruppe sind begebene Schuldverschreibungen.

Kernmarkt und Struktur des Hypo Alpe-Adria-Konzerns baut auf Universalbankprinzip und abgegrenztes Marktgebiet

Die Ausrichtung der Geschäfte auf einen klar definierten Kernmarkt, der die Länder Italien, Österreich, Slowenien und Kroatien umfasst, steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Bekenntnis zum Universalbankgeschäft. Die Hypo Alpe-Adria-Gruppe verfügt in diesen Ländern über eigenständige Banken.

In Österreich wurde nicht nur im traditionellen institutionellen Geschäft das Marktgebiet innerhalb des Landes erweitert, sondern mit dem Zukauf von acht Zweigstellen der RBB-Bank AG Wolfsberg (Regionale Berater- und Betreuerbank) das Universalbankgeschäft gestärkt. In Italien hat sich die Strategie der drei Dimensionen mit Bank-, Leasing- und Veranlagungsgeschäft bewährt. Sichtbares Zeichen ist die Eröffnung der ersten "Promotori-Finanziari"-Geschäftsstelle, die auf das lukrative Investmentbanking-Geschäft spezialisierst ist. In Slowenien ist die Gruppe im Leasinggeschäft Marktführer; um bewußt Synergieeffekte zu nutzen werden die Leasingstandorte in der Folge auch um Bankgeschäfte erweitert - wie im Vorjahr in Celje bereits geschehen. Die kroatische Marktdurchdringung schritt im Jahr 2000 mit der Eröffnung von vier Zweigstellen zügig voran. Zu erwähnen ist auch eine Bankbeteiligung im kroatischen Slavonien. Die Hypo Alpe-Adria-Gruppe hält an der dortigen Slavonska Banka 45 Prozent am Grundkapital und knapp 50 Prozent an den Stimmrechten mit einer Option auf die Mehrheit. Diese Bank wurde im Vorjahr erfolgreich restrukturiert.

Weitere wichtige Ereignisse im Jahr 2000 waren eine "Securitisation" (Forderungsverkauf) eines von Moody's zu 95 Prozent mit AAA bewerteten Leasingvolumens der Hypo Alpe-Adria-Bank Italien, der Kauf von 5,2 Milliarden Schilling (377,9 Millionen EUR) Nominale Wohnbauförderungsdarlehen des Landes Kärntens mit einem Barwert von 2,8 Milliarden Schilling (203,5 Millionen EUR) gemeinsam mit einem Konsertialpartner und die Fertigstellung der Bauphase 2 des Hypo Alpe-Adria-Zentrums.

Vorsichtsprinzip wurde in der Vorsorgepolitik bestätigt

Die gute Ertragslage in der Hypo Alpe-Adria-Gruppe läßt auch eine großzügige Vorsorgepolitik zu. So wurden 2000 im Hypo Alpe-Adria-Konzern Wertberichtigungen in der Größenordnung von 474 Millionen Schilling (34,4 Millionen EUR) gebildet. Gemessen an der Bilanzsumme verringert sich diese Kennzahl erfreulicherweise auf 0,63 Prozent gegenüber 0,77 Prozent im Vorjahr - dies obwohl im Jahr 2000 eine außerordentliche Belastung von rund 30 Millionen Schilling (2,2 Millionen EUR) für die General Commerce Bank zu berücksichtigen war und die Hypo Alpe-Adria-Bank für Kunden, die über Papiere dieser Gruppe verfügen, Vorsorgen für Kulanzlösungen getroffen hat.

Perspektiven 2001

"Im heurigen Jahr," so Dr.Kulterer, "werden wir unseren eingeschlagenen Kurs fortsetzen. Die Bearbeitung des Alpen-Adria Raumes hat für uns absolute Priorität." Die Hypo Alpe-Adria-Gruppe wird die Fusion der Slavonska-Banka mit der Hypo Alpe-Adria-Bank d.d. Kroatien vorbereiten und in Zagreb ein neues Zentralgebäude für die kroatische Hypo errichten, in Italien weitere Standorte aufbauen, in Slowenien die Leasingfilialen um Bankgeschäfte erweitern und in Österreich die Integration der acht ehemaligen RBB-Filialen vollziehen. "Nach den hohen Steigerungsraten von 1999 und den Jahren davor und der Stabilisierung im Jahr 2000 erwarten wir für 2001 einen erheblichen Ertragsschub." sagte Dr.Kulterer abschließend.

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