Bodensee-Wasserstand: Kein Grund zur Unruhe BILD

LSth. Gorbach: Hochwassergefahr nur bei lang anhaltenden intensiven Niederschlägen

Bregenz (VLK) - Der derzeitige Bodensee-Wasserstand ist
noch keinesfalls besorgniserregend, obwohl der Wasserspiegel deutlich höher als im langjährigen Schnitt und auch höher als
im Hochwasserjahr 1999 liegt. Neuerliche Hochwassergefahr
besteht aber nur, wenn die kommende Schneeschmelze von
intensiven Niederschlägen begleitet würde, betont Landesstatthalter Hubert Gorbach. ****

Derzeit (Stand: 18. April) zeigt der Pegel im Bregenzer
Hafen einen Wasserstand von 369 Zentimeter, damit gut 30
Zentimeter mehr als zum Vergleichszeitpunkt des Jahres 1999.
"Das allein ist aber noch nicht weiter schlimm", so Gorbach,
"denn obwohl es über Ostern noch einmal kräftig geschneit
hat, liegt heuer auf den Bergen wesentlich weniger Schnee."
Die Schneedecke, die in den nächsten Wochen zu Tale schmelzen
wird, ist um etwa 50 Zentimeter dünner als in den letzten
Jahren um diese Zeit.

Neben den Schneereserven kommt es aber vor allem auf die Niederschlagsmengen an. Zur Erinnerung: Im Mai 1999 fielen phasenweise bis zu 250 Millimeter Regen an einem Tag. Solche Tagesniederschläge treten statistisch gesehen höchstens
einmal in hundert Jahren auf.

Landesstatthalter Gorbach: "Die derzeitigen Messwerte sind
noch lange kein Grund zur Unruhe. Natürlich muss man die
Gewalt der Natur anerkennen, aber wenn die Schneeschmelze im normalen Rahmen abläuft und nicht durch extreme Niederschläge begleitet wird, dann ist für heuer mit keiner
Hochwassergefahr zu rechnen."
(gw/LWBA/dig,nvl)

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