Hofmacher. Bund muss Finanzierung der BSE-Maßnahmen garantieren

VP NÖ gegen eine weitere Belastung der Bauernschaft

St. Pölten (NÖI) - Der NÖ Landtag befasst sich in der heutigen Sitzung auf Initiative der VP Niederösterreich mit einem Antrag über die Regelung einer langfristigen Finanzierung der BSE-Maßnahmen. Darin werden die zuständigen Minister, Gesundheitsminister Haupt und Finanzminister Grasser, aufgefordert, eine langfristige Finanzierung zu garantieren. "Die Finanzierung der BSE-Maßnahmen wie die Beseitigung des Risikomaterials oder des Tiermehls ist nur mehr für diesen Monat sicher gestellt. Eine weitere Übernahme der Finanzierung ist notwendig, eine weitere Belastung für unsere Bauern ist entschieden abzulehnen", betont LAbg. Ignaz Hofmacher. ****

"Eine Übernahme der Finanzierung der BSE-Maßnahmen durch den Bund ist unabdingbar. So ist das derzeitige Modell der Tierkörperverwertung auf der einen Seite nicht mehr aktuell, auf der anderen Seite ist auch eine Verwertung des Materials nicht mehr möglich. Darüber hinaus beträgt der Preisrückgang seit November 2000 für die Landwirte ungefähr 3.000 Schilling pro Tier. Aufgrund des europaweiten Absatzeinbruches auf dem Rindersektor in Folge der BSE-Fälle muss der Bund daher im Sinne unserer Bauernschaft für einen entsprechenden Ausgleich sorgen", erklärt der Abgeordnete.

Aus diesem Grund wird Bundesminister Haupt aufgefordert, in seinem Kompetenzbereich der Veterinärangelegenheiten, zu dem auch die Beseitigung des Risikomaterials gehört, tätig werden. Gleichzeitig muss Finanzminister Grasser die Finanzierung ab Mai garantieren. Darüber hinaus sind die zuständigen Minister gefordert, mit den zuständigen Stellen der EU zu verhandeln, um eine langfristige Finanzierung zur Entlastung der durch die BSE-Krise finanziell stark belasteten Rinderbauern aus EU-Mitteln zu erzielen, fordert Hofmacher.

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