eGästeblatt für den Tourismus

Förderung für KMUs im Tourismus

Wien (PWK291) - Heute wurde im Rahmen einer Pressekonferenz das eGästeblatt für den heimischen Tourismus vorgestellt, das sowohl einen Bürokratieabbau als auch eine schnellere und einfachere Datenerfassung ermöglichen soll. Mehr Meldemoral aber vor allem auch mehr Kundennutzen erwartet sich Matthias Krenn, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und Bürgermeister von Bad Kleinkirchheim, in dessen Gemeinde eines von insgesamt zehn Probeprojekten gestartet wurde. Bereits Anfang Mai will man in Bad Kleinkirchheim auf Echtbetrieb umstellen. Krenn ist zuversichtlich, dass schon zu Beginn 40 Prozent der Betten elektronisch erfasst werden und dass bis Ende 2002 eine annähernd 100-prozentige Erfassung möglich sein wird.

Als erschreckend bezeichnete er die Tatsache, dass in seiner Gemeinde etwa 70 Prozent der 1-3-Stern Hotels noch immer über keinen Internetanschluss verfügen, obwohl auch in diesen Kategorien bereits 25 Prozent der Buchungen online erfolgen. "Hier ist absoluter Handlungsbedarf, sonst laufen wir Gefahr, dass sich gerade die kleineren Betriebe immer mehr von der Realität entfernen.”

Bereits in den vergangenen Monaten wurde von Seiten der Wirtschaftskammer vermehrt auf diese Problematik hingewiesen, weswegen man gerade in diesem Bereich vermehrt Anstrengungen unternimmt. "Noch heuer alle Unternehmen ins Internet”, ist die engagierte Parole der Kammerspitze. Unterstützt wird dieses Ziel nun auch von der Bundesregierung, die mit 1. Juli die Föderungs-Aktion "Internet-Offensive” starten wird. Hier sollen kleine Unternehmen gefördert werden, die die notwendige Installation von Hard- und Software beziehungsweise eine entsprechende Schulung vornehmen, damit das elektronische Gästeblatt rasch eingeführt werden kann. "Diese Tourismus-Förderung im Ausmaß von bis zu 10.000.- Schilling pro Betrieb wird wie immer über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank abgewickelt werden, bei der nach dem "one-stop-shop-Prinzip” alle Förderungen im Bereich des Tourismus angesiedelt sind”, erklärte Mares Rossmann, Staatssekretärin für Tourismus.

"Wenn man bedenkt, dass es sich derzeit um zirka neun Millionen Gästeblätter handelt, die jährlich von den etwa 77.000 Beherbergungsbetrieben händisch ausgefüllt und den Gemeinden zur weiteren Verarbeitung übergeben werden, so erkennt man schnell den bürokratischen Aufwand, so die Staatssekretärin. (WG)

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