Haigermoser: Kindergeld deckt sich mit wirtschaftspolitischen Forderungen

ÖVP-Landesrat Peyerl sollte Nachhilfeunterricht in Sachen Gesellschaftspolitik und Budgetpolitik nehmen

Wien, 2001-04-18 (fpd) - Die Einführung des Kindergeldes sei ein deutliches Signal an die Familien, welchen nach dem Versagen der alten Koalition ein neuer Stellenwert gegeben werden müsse, sagte heute der freiheitliche Mittelstandssprecher und Vizepräsident der Salzburger Wirtschaftskammer Abg. Helmut Haigermoser. ****

Wenn ein Teil der ÖVP-Provinzpolitiker, allen voran Herr Landesrat Peyerl, jetzt gegen die Einführung des Kindergeldes mit an den Haaren herbeigezogenen Gründen zu Felde ziehe, stelle sich die Frage, ob Peyerl etwa - so wie im steirischen Landtag mit VP-Stimmen geschehen - beispielsweise die gleichgeschlechtliche Ehe wichtiger sei als Familien mit Kindern, so Haigermoser. Das "Argument", wegen des Kindergeldes würden nicht mehr Kinder in die Welt gesetzt, gehe vollkommen am Thema vorbei. Es gelte, die Familien mit Kindern und alleinerziehende Mütter zu unterstützen. Dies müsse eine der wichtigsten Aufgaben einer intakten Gesellschaft sein. Die alte Koalition aus ÖVP-SPÖ habe es ja geschafft, eine Million Bürger in die Armutsfalle zu bringen. Daher sei es besonders bedenklich, wenn einige wenige Kurzsichtige lauthals, "bevor der Hahn kräht", das Wort "Green Card" hinausposaunen und damit Gesellschaftspolitik machen wollten.

Die Wirtschaft habe auch Verantwortung für die gesamte Bevölkerung zu tragen und außer dem Stehsatz "Steuersenkung" über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. "Wenn Herr Peyerl berechtigterweise nach mehr Kinderbetreuungsplätzen ruft, so sollte wenigstens er wissen, wo die Kompetenz hierfür liegt. Also nichts wie frisch drauflos, Herr Landerat Peyerl, beim Schaffen von Kinderbetreuungsplätzen in der Gemeinde- und Landeskompetenz", sagte Haigermoser.

Haigermoser abschließend: "Peyerl und seine Freunde sollen die eigenen Hausaufgaben erledigen, bevor sie durch unsachgemäße Zwischenrufe ein wichtiges Reformprojekt behindern." (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC