Bildungsministerin Elisabeth Gehrer will Studienangebot durchforsten.

Vorausmeldung zu NEWS 16/01 v. 19.4. 2001

Wien (OTS) - "Es stellt sich die Frage, ob man tatsächlich elf chemische Institute braucht." =

Bildungsministerin Elisabeth Gehrer kündigt in der
morgigen Ausgabe der Zeitschrift NEWS eine Strukturreform beim Studienangebot österreichischer Universitäten an. "Es macht wenig Sinn, wenn jede Uni dieselben Angebote hat, wenn man sich gegenseitig Studenten abwirbt. Da stellt sich die Frage, ob man tatsächlich elf chemische Institute braucht, die alle dasselbe tun. Da muss man auch den Mut haben, Schwerpunkte zu setzen. Das wird nicht ohne Beschwerden über die Bühne gehen." Gehrer verlangt von Professoren und Studenten in diesem Zusammenhang mehr Flexibilität. "In einem Zeitalter, wo es sogar Leute gibt, die nach Los Angeles gehen, um zu studieren und zu lehren, wo es Leute gibt, die nach New York gehen, um ein College besuchen zu können, da wird es doch noch zumutbar sein, dass ein Professor oder ein Student von Innsbruck von Graz oder von Graz nach Klagenfurt geht."

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