KUKACKA: MEHRPHASEN-FAHRAUSBILDUNG FÜR FÜHRERSCHEINNEULINGE - BESSERE FAHRAUSBILDUNG FÜHRT ZU WENIGER SCHADENSFÄLLEN Mehrkosten sollen von KFZ-Versicherungen getragen werden

Wien, 18. April 2001 (ÖVP-PK) Als begrüssenswerten Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit bezeichnete ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka, das Modell einer Mehrphasen-Fahrausbildung für Führerscheinneulinge, das das KfV, die Autofahrerklubs und die Fahrschulen heute, Mittwoch, vorgestellt haben.****

Die Verkehrsstatistiken der letzten Jahre zeigen deutlich, dass gerade bei der Gruppe jugendlicher Verkehrsteilnehmer das Unfallrisiko überproportional hoch ist. So gehörten z.B. im Jahr 2000 trotz eines Bevölkerungsanteils von nur 12,4 Prozent 30 Prozent aller im Straßenverkehr Verletzten und 22 Prozent aller Getöteten der Altersgruppe der 15- bis 24jährigen an. Er stehe deshalb einer verbesserten Fahrausbildung sehr positiv gegenüber, erklärte Kukacka.

Diese Mehrphasen-Fahrausbildung, die innerhalb eines Jahres an die bestehende Führerscheinprüfung anschließen soll, würde dem Fahranfänger zweifellos die Möglichkeit geben, seinen tatsächliche Leistungsstandard richtig einzuschätzen, sein Verhalten in Grenzsituationen zu testen und etwaige "Einstellungsfehler" zum Straßenverkehr zu ändern, so Kukacka.

Die veranschlagten Mehrkosten von mindestens 4.000 Schilling für diese Ausbildung dürften aber nicht zu höheren Führerscheinkosten führen, sondern sollten von den KFZ-Versicherungen getragen werden. Denn eine Mehrphasen-Fahrausbildung würde laut Befürworter dieses Modells zu einem Rückgang der Verkehrsunfälle und damit auch der Schadensfälle führen. Die Versicherungen würden also von der Mehrphasenausbildung auch finanziell profitieren. Eine Verteuerung der Fahrausbildung und des Führerscheines durch das Mehrphasen-Fahrausbildungsmodell halte er jedenfalls nicht für vertretbar, schloss Kukacka.
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