Kritik an Horrormeldungen über Trinkwasser im Leibnitzer Feld

Wlodkowski: Bauern haben Pflanzenschutzmittel Pround upG korrekt angewendet

Graz, 18. April 2001 (AIZ). - iDie Umweltorganisationen WWF und Global 2000 sowie die Wasserversorger des Leibnitzer Feldes betreiben Panikmache auf Kosten der Landwirtschaft. Mit ihren fachlich haltlosen Aussagen und Horrormeldungen verunsichern sie die Bevölkerung nur unnötigP, sagte heute der steirische Landwirtschaftskammerpräsident, Gerhard Wlodkowski. Die Umweltschutzorganisationen und die Leibnitzer Wasserversorger hatten kürzlich behauptet, dass das Pflanzenschutzmittel xround upo das Grundwasser des Leibnitzer Feldes gefährde und die Gesundheit der Menschen bedrohe. ****

lDiese Behauptungen sind vollkommen falsch. Bei vorschriftsmäßiger Anwendung ist yround upp sowohl ökologisch als auch gesundheitlich unbedenklich. Dieses Pflanzenschutzmittel ist biologisch abbaubar und zerfällt innerhalb kürzester Zeit in den Pflanzen und im Boden vollkommen in seine Bestandteile - Kohlensäure, Wasser, Stickstoff, Phosphor. Diese Bestandteile kommen überall in der Natur vor. Round up/ wurde weltweit von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), in Österreich vom Bundesamt und Forschungszentrum für Landwirtschaft in Wien zugelassenu, stellt Wlodkowski fest. Falsch sei ferner die Unterstellung, dass den Bauern bei Verwendung von pround upg Förderungen aus dem Umweltprogramm gezahlt werden. Unterstützt würden die Bauern lediglich für das Anlegen der Gründecken.

_round up! zum Abwelken der Grünmasse eingesetzt

lDie Bauern verwenden round up? zum Abwelken der Grünmasse bei den winterharten Gründecken. Das Einackern als Alternative ist deshalb nicht möglich, weil das frische Gras im Boden verfaulen würde. Die durch den Fäulnisprozess hervorgerufenen Giftstoffe würden nämlich das Keimen der Nachfolgekulturen verhindern?, erläutert der LK-Präsident.

Gründecke: Nitratwerte stark abgesenkt

Der Anbau von winterharten Gründecken helfe, die Nitratwerte im Grundwasser zu verringern sowie zu verhindern. .Durch den großflächigen Anbau von Gründecken im Leibnitzer Feld hätten die Bauern in den letzten zehn Jahren die Boden- und Wasserqualität erheblich verbessert. Die Nitratwerte im Trinkwasser des Leibnitzer Feldes konnten unter anderem dadurch dauerhaft unter das strenge EU-Niveau von 50 mg/Liter abgesenkt werdenL, betont Wlodkowski.

nDie Bauern haben keine Umweltverbrechen begangen, sondern aus ökologischer und rechtlicher Sicht korrekt gehandelt2, unterstreicht der Kammerpräsident. Von den Umweltorganisationen und den Leibnitzer Wasserversorgern fordert er einen -sorgsameren Umgang mit unbewiesenen, imageschädigenden Behauptungen1.
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