Glawischnig: Molterer´s Schweigen zu Temelin unerträglich

Grüne fordern Neuverhandlung der 'irreparablen' UVP

Wien (OTS) - "Daß Bundesminister Molterer bis heute zur Temelin-Mogel-UVP keine Stellung bezogen hat, ist angesichts des erneuten Hochfahrens des Reaktors unerträglich", kritisiert Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen. "Offensichtlich ist der Minister angesichts der verfahrenen Situation ratlos. Dabei ist er mitverantwortlich dafür, daß der Temelin-Prozeß jetzt in der Sackgasse gelandet ist." Laut Glawischnig habe der Minister monatelang tatenlos zugesehen, wie der UVP-Prozeß immer mehr verschlampt worden ist. "Nur eine konsequente Kraftanstrengung von Molterer und der Bundesregierung kann jetzt noch das Schlimmste verhindern. Damit Temelin nicht mit einem von der Bundesregierung gebilligten Schmäh-Siegel ans Netz geht, verlangen die Grünen eine Neuverhandlung der 'irreparablen' UVP auf höchster Ebene. "Der UVP-Prozeß muß neu aufgerollt werden, um eine seriöse Prüfung zu gewährleisten", so Glawischnig. Neben einer Aufhebung der zeitlichen Befristung der UVP bis Juni fordern die Grünen eine umfassende Bürgerbeteiligung, die Neuerstellung der meist völlig veralteten UVP-Gutachten und einen Betriebsstopp, bis die Überprüfungen abgeschlossen sind.

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