Rossmann fördert "e-Gästeblatt"

"Verwaltungsvereinfachung, Kostenersparnis, Qualitätsverbesserung!"

Wien (OTS) - Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann informierte heute im Rahmen einer Pressekonferenz über die Perspektiven des elektronische Gästeblatts, das in absehbarer Zeit den händisch auszufüllenden Meldezettel ablösen wird. Kleinbetrieben sollen bei der Anschaffung der dafür nötigen Ausstattung durch Förderungen des BMWA unterstützt werden.

Im Zuge des von der Bundesregierung beschlossenen Programms "E-Austria" soll im Bereich "e-tourism" die Realisierung des elektronischen Gästeblattes zur automatischen Übertragung von Meldedaten konkretisiert und beschleunigt werden. Es handelt sich dabei derzeit um ca. 9 Mio. Gästeblätter, die pro Jahr von ca. 77.000 Beherbergungsbetrieben händisch ausgefüllt und den Gemeinden zur weiteren Auswertung übergeben werden. Eine elektronische Abwicklung würde die "Aktualität und Qualität der Daten wesentlich verbessern" und die "Verwaltung vereinfachen und beschleunigen", so Rossmann.

Eine unumgängliche Voraussetzung dafür sei die flächendeckende elektronische Vernetzung der Betriebe und Gemeinden. Dieser "Internet-Zugang für alle" soll durch die auf Initiative von Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann entstehende Förderungs-Aktion "Internet-Offensive" im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit gefördert werden. Hier sollen kleine Unternehmen gefördert werden, die die notwendige Installation von Hard- und Software bzw. eine entsprechende Einschulungen vornehmen, damit das elektronische Gästeblatt rasch eingeführt werden kann. Voraussichtlich ab 1. Juli 2001 werde diese Tourismus-Förderung im Ausmaß von bis zu ATS 10.000.- pro Betrieb wie immer über die Österreichische Hotel- und Tourismusbank abgewickelt werden, bei der nach dem "one-stop-shop-Prinzip" alle Förderungen im Bereich des Tourismus angesiedelt sind. Sie, Rossmann, betrachte diese Förderung als Anreiz zum Umdenken und zur "Bewußtseinsbildung" gerade bei den kleinen Betrieben. Die gehobene Hotellerie nütze bereits zum Großteil aktiv die Vorteile des Internetzuganges, der Online-Informationen, Buchungen etc.

Die Einführung des elektronischen Meldezettels würde nicht nur eine Verwaltungsvereinfachung und damit Kostenersparnis mit sich bringen, so die Staatssekretärin, sondern auch eine enorme Verbesserung der Qualität der Daten, die man eventuell auch auf zusätzliche Fragen, die der Gast auf freiwilliger Basis beantworten kann, erweitern könne. Damit könnte man Gästestromanalysen und Marktanalysen erleichtern. Österreich würde mit der Verwirklichung des elektronischen Gästeblattes seine Vorreiterrolle auf dem Gebiet des Tourismus unterstreichen und sich als moderne Tourismusdestination bei der Entwicklung und Verwendung und beim Export von kundenorientierten Systemen profilieren.

Derzeit wird eine mögliche technische Lösung in einigen Projektgemeinden in der Praxis erprobt. Der Geschäftsführer von Data Systems Austria, Ulrich Gilhofer, der Unternehmenssprecher von Microsoft Österreich, Thomas Lutz und Matthias Krenn, der Bürgermeister von Bad Kleinkirchheim, einer der Projektgemeinden, berichteten über die praktischen Erfahrungen. (Schluß) bxf

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