Dirnberger: Ausländerpolitik der FP wendet sich nun gegen Österreicher

: FP-Verbot der Arbeitsgenehmigung für Ausländer geht zu Lasten der InländerInnen

Wien (OTS). Die neuerlichen Tiraden der FPÖ gegen die Ausländerbeschäftigung, diesmal von Klubobmann Westenthaler, beweisen erneut die Fremdenfeindlichkeit der FPÖ und dass die FPÖ Schwarzunternehmern die Mauer macht. Das stellt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) zu den Aussagen Westenthalers, wonach Ausländer nicht in die Schwarzarbeit gedrängt werden, weil "es da auch noch nicht fixe Arbeitsverhältnisse und die geringfügige Beschäftigung gibt", fest.

Wenn Westenthaler nun meint, die umstrittene Arbeitserlaubnis sei "eine Einladung, dass viele zu uns kommen", unterstreicht das nur einmal mehr die subtile Form der Fremdenfeindlichkeit der FPÖ. Denn tatsächlich, so Dirnberger, hat die Arbeitserlaubnis für bereits legal in Österreich lebende Ausländer überhaupt nichts mit der Zustimmung zu einem vermehrten Zuzug von Menschen nach Österreich zu tun.

Dirnberger: "Tatsache ist, dass diese Einstellung der FPÖ österreichischen Arbeitnehmern, vor allem Frauen, schadet, weil sie so durch billige Schwarzbeschäftigung verdrängt werden und der Lohndruck auf diese österreichischen Arbeitnehmer steigt. Da nicht anzunehmen ist, dass der FP-Klubobmann von der Realität am Arbeitsmarkt keine Ahnung hat, ist offensichtlich, dass er mit seiner Haltung Schwarzunternehmern, die Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung aber ohne Arbeitsgenehmigung zu Dumpinglöhnen beschäftigen, die Mauer macht."

Für ihn als Arbeitnehmervertreter mit einer christlich-demokratischen Gesinnung gelte "wer hier legal lebt, muss hier auch arbeiten dürfen", so Dirnberger, der erneut auf die nationalistische, mit Vorurteilen spekulierende Politik der FPÖ verweist, die sich, welch Ironie, nunmehr in der Folge sogar gegen Österreicher wendet.

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