Frühe Diagnose ermöglicht Operation an Ungeborenen im Mutterleib

9. Kärntner Radiologie- Symposium in Velden

Klagenfurt/Velden (OTS) - Dank modernster radiologischer
Diagnostik mit Ultraschall oder mit der Magnetresonanztomographie werden Fehlbildungen bei Ungeborenen immer früher entdeckt. Die Folge: Noch ungeborene Kinder können im Mutterleib minimal- invasiv operiert oder behandelt werden.

Operationen an Ungeborenen werden mittlerweile bei Herzklappenfehlern, an großen Gefäßen, an der Lunge, am Zwerchfell, am Rückenmark und bei Tumoren durchgeführt. "In vielen Fällen kommen durch die nun mögliche frühzeitige radiologische Diagnostik Kinder gesund und überlebensfähig auf die Welt", weiß der renommierte Kärntner Radiologe, Primarius Dr. Helge Haselbach, Organisator des 9. Kärntner Radiologie Symposiums, das kommende Woche in Velden am Wörther See abgehalten wird. Die pränatale Diagnostik ist Schwerpunkt beim Symposium in Velden. Ganz neu ist die Begleitung von risikobehafteten Geburten durch die funktionelle Kernspintomographie.

Das stets international besetzte Kärntner Radiologiesymposium ist eine der wichtigsten radiologischen Fortbildungsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum. Heuer steht das Kärntner Symposium ganz im Zeichen der "Radiologie der Frau". Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung sind Frauen. "Women's Imaging - eine Subspezialität der radiologischen Diagnostik konzentriert sich auf frauentypische Fragestellungen, Untersuchungsverfahren und Befunde unter besonderer Rücksichtnahme auf Fortpflanzung und ungeborenes Leben", so Primarius Haselbach.

Neue Möglichkeiten infolge radiologischer Diagnostik und Techniken gibt es bei der Behebung von Unfruchtbarkeit bei Frauen infolge eines Eileiterverschlusses: Der Eileiter kann jetzt durch den Radiologen auf schonende Weise geöffnet werden. Dieselbe Methode ist auch bei der Behandlung von Myomen, das sind gutartige Gebärmutterneubildungen, anwendbar.

Zwtl. Bessere Frühdiagnose bei Brustkrebs

Breiten Raum nimmt beim Kärntner Radiologie Symposium in Velden auch die Diagnostik bei Unterleibsgeschwüren und Brustkrebs ein. Mit neuen Verfahren, wie der stereotaktischen Vakuumbrustbiopsie, in Ergänzung zur Mammographie, kann Brustkrebs frühzeitiger erkannt und behandelt werden. In Velden wird außerdem ein Ergebniskonzept der Therapie von Brustkrebs präsentiert. Referiert und diskutiert wird auch über das familiäre Mamakarzinom. Primarius Haselbach: "Zentrales Thema ist selbstverständlich die Gesundenuntersuchung, also die Frühest- Diagnose sowie die Qualitätssicherung, um Frauen mit Brustkrebs die Chance zu geben, bei bestmöglichen körperlichen Wohlbefinden geheilt zu werden und zu leben".

Zwtl. Bessere Chancen bei Venenerkrankungen

Die radiologische Diagnostik aber auch die radilogisch / interventionelle, bzw. die chirurgische Behandlung haben in letzter Zeit in vielen Bereichen enorme Fortschritte gemacht. Hier besonders bei Venenerkrankungen im Becken- und Oberschenkel-bereich, bei der Osteoporose (osteoporosebedingte Wirbelkörper- und Schenkel-halsbrüche), sowie bei Obstipation, bzw. Inkontinenz (Unfähigkeit auf Grund von Erkrankungen oder Insuffizienz des Beckenbodens Stuhl oder Harn zu halten).

Die breitgestreute Thematik "Radiologie der Frau" wird in Österreich das erste Mal in dieser Art bei einem Symposium präsentiert. 9. Kärntner Radiologie Symposium, Donnerstag, 26 bis Samstag, 29. April 2001 im Casineum des Casinos in Velden am Wörther See. Beginn jeweils um 8.30 Uhr.

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