Haubner: Frauen nach Kinderbetreuung Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern

Familienarbeit für berufstätige Mütter planbar machen

Wien, 2001-04-18 (fpd) - "Mit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes wurde eine wesentliche Forderung der iFF umgesetzt. Es bringt insbesondere für Frauen mehr Geld, mehr Zeit für die Kinder, aber auch erstmals pensionsbegründende Zeiten für die Kindererziehung. Väter erhalten mehr Verantwortung in der Familien-und Erziehungsarbeit, wenn die vollen 36 Monate ausgeschöpft werden sollen." Dies stellte heute die Bundessprecherin der "Initiative Freiheitliche Frauen" (iFF), Oberösterreichs Frauenlandesrätin Ursula Haubner fest. ****

"Wenn nun - wie sich abzeichnet - der Kündigungsschutz nicht auf 30 Monate aufgestockt wird, wie von den freiheitlichen Frauen gefordert, dann müssen zumindest klare Rahmenbedingungen für den Wiedereinstieg in das Berufsleben geschaffen werden. Die Rückkehr in die Arbeitswelt muß erleichtert werden", forderte Haubner.

Als "grundsätzlich begrüßenswert" bezeichnete die Bundessprecherin der iFF die bisherige Regelung der Teilzeitkarenz. "Diese soll bleiben, weil sie sich in der Vergangenheit gut bewährt hat", so Haubner weiter.

Frauen brauchen vor allem familienfreundliche Arbeitszeiten und Arbeitszeitmodelle, wie etwa Jobsharing oder Teilzeit. Damit zusammenhängend sind auch Kinderbetreuungsmöglichkeiten mit angepaßten Betreuungszeiten notwendig. "Ich erwarte mir daher seitens des Bundes, daß ein besonderes Förderprogramm für Betriebskindergärten geschaffen wird", forderte Haubner und verwies in diesem Zusammenhang auf die oft unflexiblen Öffnungszeiten von bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen. "Es gilt daher, jene arbeitszeitrechtlichen, arbeitsschutzrechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Frauen gleichberechtigt und ohne gravierende Einkommensunterschiede am Arbeitsmarkt teilnehmen können", schloß Haubner. (Schluß)

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