Unbefugtes Telefonieren auf Kosten von Handy-Usern funktioniert nicht

Forum Mobilkommunikation schließt missbräuchlichen Zugriff auf SIM-Karten 100%ig aus

Wien (OTS) - Immer wieder kursieren im Internet E-Mails, die vor "betrügerischen Firmen" warnen, die einen Weg gefunden haben sollen, auf Kosten von Handy-Usern zu telefonieren. Angeblich rufen diese Firmen Handybenutzer an, um sie unter einem Vorwand dazu zu bringen, bestimmte Ziffernfolgen einzugeben, die dann einen direkten Zugriff auf die SIM-Karte erlauben. "Bei diesen E-Mails handelt es sich bestenfalls um einen schlechten Scherz, in jedem Fall aber um eine Falschmeldung - unbefugtes Telefonieren auf Kosten von Handy-Usern funktioniert nicht", stellt Dr. Romana Steidl vom Forum Mobilkommunikation (FMK) im Namen der österreichischen Mobilfunk-Netzbetreiber und der Mobilfunk-Industrie klar. Für österreichische Mobilfunk-Kunden bestehe nicht der geringste Anlass verunsichert zu sein, ergänzt Steidl: "Die via E-Mail verbreiteten falschen Warnungen - sogenannte HOAX - gehören genauso wie Geschichten von in der Kanalisation lebenden Krokodilen oder von der Spinne in der Yucca-Palme in die Kategorie der sogenannten Großstadtmythen, die sich oft nachhaltig im Bewusstsein der Menschen festsetzen, auch wenn sie jeder realen Grundlage entbehren".

Sogenanntes "Reverse Charging", bei dem die Gesprächskosten zu Lasten des Angerufenen gehen, ist laut den Mobilfunkbetreibern mobilkom austria/A1, max.mobil., One und tele.ring in Österreich technisch nicht möglich. Dass das Szenario der im Internet kursierenden Warnungen nicht eintreten kann - das bestätigen nach eingehenden Tests auch zahlreiche Experten europäischer Mobilfunkbetreiber. Überdies entsprechen die ausgegebenen SIM-Karten durchwegs den höchsten technischen Sicherheitsstandards, wodurch sie vor unbefugter Benützung sogar besser geschützt sind als Schecks oder Kreditkarten.

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