Mehr Geld für engagierte Schulprojekte

Schulstandard in Vorarlberg wird gehalten

Bregenz (VLK) - Dank umsichtiger Haushaltsführung in
früheren Jahren ist die Vorarlberger Landesregierung in der
Lage, die Mittel für pädagogische Schwerpunktsetzung und Förderung besonderer Aktivitäten im laufenden Budget von
300.000 auf 1,1 Millionen Schilling (von 21.800 auf 79.900
Euro) aufzustocken. Damit kann der hohe Bildungs- und
Schulstandard in Vorarlberg auch angesichts der
Budgetkonsolidierung des Bundes gehalten werden, betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Schullandesrat Siegi
Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer. ****

Mit diesen zusätzlichen Mitteln werde ein Spielraum
geschaffen, um besondere schulische Projekte, aber auch die Aktivitäten besonders engagierter Lehrpersonen fördern zu
können, sagte Stemer. In erster Linie gehe es dabei um Lernhilfeprojekte, Schulwettbewerbe, pädagogische
Schwerpunkte, Begabtenförderung oder Sprachenprojekte.

Sausgruber und Stemer unterstrichen einmal mehr die
Notwendigkeit eines neuen, transparenten und
leistungsorientierten Lehrer-Besoldungssystems. Eine
Gehaltsreform, die die ungünstige Verteilung des
Lebenseinkommens beseitigt, sei für die künftige Qualität des Bildungssystems von größter Bedeutung, die Arbeit daran muss
daher so rasch wie möglich angegangen werden.

Bezüglich befürchteter Einsparungsmaßnahmen im schulorganisatorischen Bereich bekräftigte Stemer: "In
Vorarlberg sind wir in den letzten Jahren mit den verfügbaren Lehrerposten sehr verantwortungsvoll umgegangen und haben die genehmigte Höchstzahl an zulässigen Planstellen nicht überschritten. Deshalb sind im kommenden Schuljahr 2001/2002
keine solchen Einsparungen wie in anderen Ländern
erforderlich. Ich bin froh, dass wir auch in sensiblen
Bereichen wie Behindertenintegration, Ausländerkinder oder Kleinschulen auf dem bisher guten Stand weiterfahren können. Dadurch dass wir in den Pflichtschulen die Stundenkontingente
halten können, sind auch im nächsten Schuljahr
Freigegenstände, Kurse oder Projekte möglich und bleiben die wichtigen Angebote für Sprachtherapie, Legasthenie und Beratungslehrer aufrecht."
(gw,nvl)

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