KUKACKA: ERFREULICHE OSTERVERKEHRS-UNFALLBILANZ 2001

Erstellung eines nationalen Verkehrssicherheitsprogramms nächster verkehrssicherheitspolitischer Schwerpunkt =

Wien, 17. April 2001 (ÖVP-PK) Zwar waren das vergleichsweise schlechte Wetter und daher die verminderte Reisetätigkeit mit ein Grund für die positive Osterverkehrsunfallbilanz 2001 (vorläufig neun Verkehrstote, 342 Verletzte von Karfreitag bis einschließlich Ostersonntag) im Vergleich zu Ostern 2000 (12 Verkehrstote, 516 Verletzte), in Verbindung mit der Tatsache, dass sich die Anzahl der Verkehrstoten von 1. Jänner bis 8. April 2001 (183 Verkehrstote, vorläufige Zahl) zum Vergleichzeitraum des Vorjahres um 23 Tote (minus 11,2 Prozent), weiter verringert hat, zeigt die Osterbilanz aber, dass in den letzten Monaten eine erfolgreiche Verkehrssicherheitspolitik - effiziente Kontrolle bestehender Normen und stärkere Bewusstseinsbildung - betrieben wurde, erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka.****

Damit diese erfolgreiche Entwicklung nicht ins Stocken gerät, fordert die ÖVP - neben der Drogenbekämpfung im Straßenverkehr -folgende Maßnahmen:

o Ein konkretes österreichweites Fünf-Jahresprogramm zur Entschärfung von Unfallhäufigkeitspunkten durch bauliche oder verkehrspolizeiliche Maßnahmen;
o Verschärfte Kontrollen an klassischen Motorradstrecken;
o Umfassende Aufklärungskampagnen zur Gurtenanlegepflicht und zur Kindersicherung im Auto und Erhöhung der Organmandatsstrafe bei Nichtanlegen der Sicherheitsgurte von 100 auf 300 Schilling.
o Ein Schwerpunktprogramm zur Sicherheit im Straßenverkehr für die Fußgänger, Senioren und Radfahrer. Besonderes Augenmerk ist dort erforderlich, wo Radwege gleichzeitig mit Gehwegen die Straße überqueren.

Kukacka weist aber darauf hin, dass das Unfallgeschehen viel zu komplex ist, um es generell einer konkreten Ursache zuordnen zu können. Der Schlüssel zu mehr Verkehrssicherheit liege vielmehr auch weiterhin in einer verursacherorientierten Verkehrssicherheitspolitik, verbunden mit einem ständigen Überwachungsdruck der Exekutive an Unfallhäufigkeitspunkten und umfassenden Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung der Autofahrer, schloss der ÖVP-Verkehrssprecher.
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