VERKEHRSUNFALLSTATISTIK: Ostern 2001 - Berichterstattung

11 Verkehrstote zu Ostern - um 6 weniger als im Vorjahr. Starker Rückgang bei den Unfällen und Verletzten, auch weniger Anzeigen wegen Geschwindigkeit und Alkohol

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 15. Woche d. J. (einschließlich Ostermontag), vom 9. April bis 16. April 2001 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

15. Woche 9. 4.- 16. 4. 2000 Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten
2001 21 23
im Vergleich 2000 21 24
Wochenende 13. 4. - 16. 4. 2000 Zahl der tödl. Unfälle Zahl der Verkehrstoten
2001 10 11
im Vergleich 2000 15 17

Am vergangenen Osterwochenende gab es im gesamten Bundesgebiet 290 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind im Vergleich zum Vorjahr um 192 oder 39,8 % weniger. Verletzt wurden 416 Personen, um 259 oder 38,3 % weniger als im Vorjahr (675 Personen). Die Zahl der Verkehrstoten verringerte sich von 17 im Vorjahr auf 11. Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche (einschl. Ostermontag) verloren 18 PKW-Insassen (davon 13 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 1 Radfahrer und 3 Fußgänger ihr Leben.

Als Unfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (12), Überholen (1), Herzversagen (2), Sonstige (1) und Fehlverhalten Fußgänger (3) festgestellt werden. Bei 2 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. Alkoholisierung war bei einem Verkehrsunfall Mitursache. 14 der 21 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle".

Ein tödlich verletzter Fahrzeuginsasse war nicht angegurtet. Ein Fahrzeuglenker hatte keine Lenkberechtigung und beging Fahrerflucht.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung am Osterwochenende wurden durch die Exekutive unter anderem 40.066 Anzeigen bzw. Organmandate (- 6,3 > %) wegen Geschwindigkeitsüberschreitung verfügt. Im Vorjahr waren es 42.757. Darüberhinaus wurden 2454 Alkotests durchgeführt (im Vorjahr > 2601), wobei in 567 Fällen (Vorjahr 600) Anzeige wegen Alkoholisierung (nach der Straßenverkehrsordnung bzw. nach dem Führerscheingesetz) erstattet werden mußte. Österreichweit wurden insgesamt 332 Führerscheine vorläufig abgenommen (im Vorjahr waren es 346).

Unfallort der tödlichen Verkehrsunfälle
Autobahn/Schnellstrasse 6
Bundesstrasse 7
Landesstrasse 6
Sonstige Strasse 2

Verkehrstote nach Bundesländern
Woche davon am Wochenende
Burgenland 1 1
Kärnten 1 -
Niederösterreich 8 2
Oberösterreich 3 2
Salzburg 3 1
Steiermark 4 3
Tirol 1 1
Vorarlberg 1 1
Wien 1 -
Österreich 23 11

Vom 1. Jänner bis zum 16. April dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 208 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Februar berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 230 Menschen tödlich.

Die Graphiken zu dieser Information finden Sie unter dem Punkt "Sonderauswertungen" Osterverkehr

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