Glawischnig: Kritik am Temelin-Schweigen der Bundesregierung

Grüne fordern Neuverhandlung der 'irreparablen' UVP

Wien (OTS) - Heftige Kritik am tagelangen Schweigen der Bundesregierung zur vorgelegten UVP-Dokumentation des AKW Temelin übt Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen. "Je länger die Bundesregierung zur völlig inakzeptablen UVP-Dokumentation schweigt, desto mehr entsteht der Eindruck, Österreich hätte keine kritischen Einwände vorzubringen", so Glawischnig. "Wenn Schüssel und Molterer jetzt nicht rasch klare Worte finden, fallen sie der besorgten österreichischen Bevölkerung in den Rücken und sind mitverantwortlich für neuerliche Grenzblockaden."

Die Grünen verlangen eine Neuverhandlung der 'irreparablen' UVP auf höchster Ebene. "Es geht dabei nicht nur um die absolut unzureichende UVP-Dokumentation. Der gesamte UVP-Prozeß muß auf neue Beine gestellt werden, um eine seriöse Prüfung zu gewährleisten", so Glawischnig. Neben einer Aufhebung der zeitlichen Befristung der UVP bis Juni fordern die Grünen eine umfassende Bürgerbeteiligung, die Neuerstellung der meist völlig veralteren UVP-Gutachten und einen Betriebsstopp, bis die Überprüfungen abgeschlossen sind.

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