Wichtige Grundlage für Nutzung erneuerbarer Energieträger

Elektrizitätswirtschaftsgesetz in der Begutachtung

Bregenz (VLK) - Der Entwurf eines geänderten Elektrizitätswirtschaftsgesetzes wurde zur Begutachtung
versandt. Laut Gesetzgebungslandesrat Siegi Stemer hat jeder Landesbürger die Möglichkeit, bis Donnerstag, 10. Mai 2001
bei Gemeindeämtern, Bezirkshauptmannschaften und im Amt der Landesregierung in den Gesetzestext Einsicht zu nehmen und Änderungsvorschläge zu erstatten. Der Entwurf ist auch im
Internet unter www.vorarlberg.at, dann "Bürgerservice" und "Gesetzesbegutachtungen" abrufbar. ****

Diese Gesetzesänderung schafft auf Landesebene die
rechtlichen Voraussetzungen für eine Vollliberalisierung des Elektrizitätsmarktes ab 1. Oktober 2001. Dadurch wird die Wahlfreiheit der Haushalte und Betriebe beim Bezug von
elektrischer Energie garantiert.

Für Umweltlandesrat Erich Schwärzler ist wichtig, dass die erneuerbaren Energieträger in dem Gesetzesentwurf besondere Berücksichtigung finden. Einerseits werden die
Verteilnetzbetreiber verpflichtet, stufenweise mehr
elektrische Energie aus Ökostromanlagen zu beziehen.

Andererseits ist vorgesehen, dass jeder Stromhändler und gegebenenfalls auch Endverbraucher acht Prozent seiner
Stromabgabe bzw. seines Stromverbrauches aus
Kleinwasserkraftanlagen decken muss, was durch entsprechende Zertifikate nachzuweisen ist. Dazu werden Betreiber solcher
Anlagen berechtigt, Kleinwasserkraftzertifikate auszugeben. (so/gw,nvl)

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