Heinzl: Bezirk St. Pölten - vier Gendarmerieposten droht die Sperre

Landeshauptstadt: drei Wachzimmer sollen geschlossen werden

St. Pölten, (SPI) - Die Auswirkungen des ministeriellen Kürzungserlasses betreffend Schließung von Polizeiwachzimmer und Gendarmerieposten trifft den Bezirk St. Pölten besonders hart. Von den rund 100 Posten in NÖ, welche Innenminister Strasser in Niederösterreich schließen will, liegen 4 im Bezirk St. Pölten. So sollen ersten Informationen zur Folge die Gendarmerieposten Eichgraben, Kapelln, Rabenstein und Pyhra geschlossen werden. Doch auch die Landeshauptstadt St. Pölten bleibt nicht verschont. Drei Wachzimmer - St. Georgen, Pottenbrunn und Landhaus - droht die Schließung", informiert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl über jüngst bekanntgewordene Details.****

Dies sind die Auswirkungen der dezidierten Anweisung von Innenminister Ernst Strasser an alle Bezirksgendarmeriekommanden, alle Dienstposten unter 6 Beamten Personalstand zu schließen. Die Folgen sind klar: Weniger Streifenfahrten der Exekutive, weniger Überwachungstätigkeit auf den Straßen, längere Anfahrtswege zu den Einsatzorten und ein "sicherheitspolitisches Niemandsland" vor allem in den ländlichen Regionen Niederösterreichs. In vielen Bezirken Niederösterreichs gibt es bereits heute eine Personalunterdeckung -nun wird es noch schlechter und die ohnehin nicht leichten Arbeitsbedingungen für die Beamtinnen und Beamten werden noch verschärft. "Die Sozialdemokraten treten jedenfalls weiter dafür ein, dass es zu keiner Schließung von Gendarmerieposten und Wachzimmern und zu keiner Reduktion der personellen und materiellen Ausstattung bei der Exekutive kommt. Wir unterstützen die Personalvertretung bei ihren Bemühungen, den derzeitigen sicherheitspolitischen ‚Kahlschlag‘ von Innenminister Ernst Strasser abzuwehren", so der St. Pöltner SP-Mandatar.
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