ARBÖ: A1 Baustelle bei Seewalchen sorgt für Verwirrung & Verärgerung

Sicherheitsabstand und Geschwindigkeit unbedingt einhalten

Wien (ARBÖ) - Die 10 Kilometer lange Baustelle zwischen Seewalchen und St. Georgen auf der A1 Westautobahn sorgt derzeit für Verwirrung und Verärgerung unter den Kraftfahrern, so der ARBÖ. Baustellen erhitzen immer wieder die Gemüter und erhöhen gerade im und vor dem Baustellenbereich das Verkehrsunfallrisiko. Bauarbeiten sind aber unvermeidbar, um die in die Jahre gekommenen Autobahnen baulich in einen einwandfreien und sicheren Zustand bringen zu können, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

In diesem Gegenverkehrsbereich sind die Richtungsfahrbahnen, um die Verkehrssicherheit zu heben, durch Fahrbahnteiler getrennt. Dadurch wurde auch die Fahrspurenbreite verringert. Lkw und Busse dürfen daher, aufgefordert durch Verkehrstafeln mit der Aufschrift "Busse und Lkw erhöhter Breitenbedarf", beide Fahrspuren benutzen. Autofahrer werden dadurch am Überholen gehindert.

Seit Tagen gehen beim ARBÖ zahlreiche Reaktionen ein, dass es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Kraftfahrer berichten, dass viele Autolenker trotz allem versuchen, in Mitte fahrende Lkws zu überholen, zu dicht auffahren und mit dem Verkehrszeichen nichts anfangen können. Weiters kommt es auch zu Staus, weil die Schwerfahrzeuge sich bergauf ebenfalls über beide Fahrspuren weit langsamer als die erlaubten 80 km/h fortbewegen. Kraftfahrer fühlen sich dadurch "provoziert" und "behindert". Auch so manch ein Lkw nützt die "freie Bahn" einmal schneller als die erlaubten 80 km/h im Baustellenbereich zu fahren, wird dem ARBÖ berichtet.

Baustellen mit Verkehrsumleitungen sind laut ARBÖ Verkehrsexperten stets ein Eingriff in den Verkehrsfluss und verlangen von den Autofahrern ein hohes Maß an Konzentration und rasche Reaktion. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten daher:

  • unbedingt die erlaubte Geschwindigkeit einhalten
  • den erforderlichen Sicherheitsabstand von zwei Sekunden zum vorderen Fahrzeug einhalten
  • rechtzeitig einen Fahrstreifen auswählen und sich einordnen
  • lieber fünf Minuten später am Ziel, als die eigene Sicherheit, die der Mitfahrer und die der anderen Verkehrsteilnehmer unnötig aufs Spiel zu setzen

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