ORF-Dreharbeiten beendet: Drei Filmprojekte vor Fertigstellung

Wien (OTS) - Noch rechtzeitig vor den Osterfeiertagen konnten drei Filmprojekte, die mit finanzieller Beteiligung des ORF entstehen, abgeschlossen werden:

TV-Thriller "Die Lawine" mit Fritz Karl
Donnerstag, dem 12. April 2001, fiel in Innsbruck die letzte Klappe für den ORF/SAT.1-Fernsehthriller "Die Lawine". Unter der Regie von Jörg Grünler wurde unter schwierigen Bedingungen rund sechs Wochen lang im Ötztal - in Hochgurgl und Obergurgl - sowie in Innsbruck gedreht. In einer Berghütte in mehr als 2000 Metern Höhe und bei Minustemperaturen entstand der Großteil des Films, der auf einem Drehbuch von Timon Berndt basiert. In den Hauptrollen des psychodramatischen Kammerspiels standen Fritz Karl, Claudia Michelsen, Eva Herzig und Herbert Knaup vor der Kamera von Daniel Koppelkamm. Zur Filmhandlung: Die junge Polizistin Leah (Claudia Michelsen) ist dem vermeintlichen Täter, Martin Bose (Fritz Karl), auf der Spur. Eine gefährliche Verfolgungsjagd führt die beiden in die Tiroler Berge, zu einer romantisch verschneiten Berghütte. Als Leah einen Warnschuss abgibt, löst sich plötzlich eine gewaltige Staublawine. In letzter Minute schaffen die beiden es in die Berghütte, doch dort sind sie nicht allein.
"Die Lawine" ist eine Koproduktion von ORF und SAT.1, hergestellt von Cinemakers Film und Satel Film, mit Unterstützung von Cine Tirol und Filmboard Berlin-Brandenburg. Die ORF-Ausstrahlung ist derzeit im Frühjahr 2002 geplant.

Kinomelodram "Epsteins Nacht"
Vergangene Woche endete in Wien die erste Drehetappe zu "Epsteins Nacht", einem Kino-Großprojekt, das in Kooperation mit dem ORF entsteht. Mario Adorf, Otto Tausig, Bruno Ganz, Günter Lamprecht und Annie Girardot sind die Stars dieses Melodrams, das Regisseur Urs Egger ("Opernball") nach einem Drehbuch von Jens-Oliver Urban inszeniert. Die deutsch-österreichisch-schweizerische Koproduktion erzählt vom Schicksal dreier jüdischer Freunde, die nach mehr als 40 Jahren auf jenen Mann treffen, der sie einst im Konzentrationslager quälte. Am 12. Februar 2001 begannen in Berlin die Dreharbeiten zu "Epsteins Nacht", die bereits Ende Februar nach Wien verlagert wurden. Zwei Drehmotive - eine Kirche in Ottakring und ein Studio am Rosenhügel - waren dann bis 4. April Schauplatz der Wiener Dreharbeiten. Nach rund einem Monat Pause wird ab Anfang bis Mitte Mai in Berlin der Rest der Dreharbeiten absolviert.
Der Kinostart von "Epsteins Nacht" ist derzeit für Ende 2001 geplant. Im ORF wird die internationale Produktion erst nach Ablauf der gesetzlichen Kinosperrfrist frühestens 2003 zu sehen sein. "Epsteins Nacht" ist eine Produktion der MTM Medien & Television München in Koproduktion mit Dschoint Ventschr Film, Constantin Film, Filmhaus Wien, in Zusammenarbeit mit ORF, gefördert von Filmboard Berlin Brandenburg, FilmFernsehFonds Bayern und FFA FilmFörderungsanstalt Berlin.

Sabine Derflingers Kinodebüt "Vollgas"
Ebenfalls vor kurzem abgedreht wurde der österreichische Kinofilm "Vollgas", der mit Beteiligung des ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens entsteht. "Vollgas" ist das Kinofilmdebüt der oberösterreichischen Regisseurin und Autorin Sabine Derflinger, die bisher mit Dokumentarfilmen wie "Achtung Staatsgrenze", "Geraubte Kindheit" oder "Rounder Girls" auf sich aufmerksam machte. Gedreht wurde die realitätsnahe Geschichte einer jungen Saisonarbeiterin in Tirol an Originalschauplätzen unter anderem in Galtür und Ischgl sowie auch in Wien. Im Mittelpunkt von "Vollgas" steht die 25-jährige Evi, dargestellt von Henriette Heinze, die als Nachtkellnerin auf Saison ihr Geld verdient. Evis exzessiver Lebenswandel zwischen Daurerstress im Job, ihrem Drang nach Hedonismus und der Sehnsucht nach der großen Liebe wird für sie zu einer gefährlichen Gratwanderung. Schließlich hat Evi auch noch eine sechsjährige Tochter ...
An der Seite von Henriette Heinze standen in weiteren Rollen unter anderem Gregor Bloeb, Harald Windisch, Carmen Gratl, Rainer Egger und viele andere vor der Kamera von Bernhard Pötscher.
"Vollgas" soll noch Ende 2001 in die österreichischen Kinos kommen und nach Ablauf der gesetzlichen Kinoschutzfrist frühestens 2003 auch im ORF zu sehen sein.
"Vollgas" ist eine Produktion von prisma Film Wien, unterstützt von ÖFI, ORF, ZDF, Land Oberösterreich und Cine Tirol.

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