Knalleffekt bei den ÖBB: Mitarbeiter wollen Verbleib von Generaldirektor Draxler - GRAFIK (web)

Gallup-Blitzumfrage unter den Eisenbahnern ergibt klares

Wien (OTS) - Zweidrittel-Votum für Verbleib Draxlers=

Für einen Knalleffekt sorgen die Ergebnisse der
jüngsten Gallup-Blitzumfrage unter ÖBB-Mitarbeitern. Befragt wurde im März ein repräsentativer Querschnitt, vom Manager bis zum Verschubmitarbeiter.****

ÖBB-Mitarbeiter: Trotz Sparkurs - Draxler soll bleiben

Zwei von drei ÖBB-Mitarbeitern wünschen, dass Generaldirektor Draxler weiterhin die Geschicke des Unternehmens leitet. Dieses Ergebnis ist überraschend positiv, blies den Mitarbeitern der ÖBB unter der Ära Draxler doch ein außerordentlich rauer

Wind ins Gesicht. Die Produktivitätssteigerung von 66 % in den vergangenen Jahren war von teilweise sehr harten Massnahmen begleitet.

Je länger beim Unternehmen, desto stärker die Akzeptanz von Draxler

Eine weitere Überraschung stellt das Umfrageergebnis bei jenen Eisenbahnern dar, die schon länger als 15 Jahren bei den ÖBB arbeiten. Dieser Mitarbeiterkreis gilt als besonders skeptisch und kritisch was fundamentale Neuausrichtungen der Bahn betrifft. Hier sprechen sich 76 % für einen Verbleib Draxlers und der Umsetzung seiner Mehrwertstrategie aus.

Garant für Sicherheit

Die Umfrageergebnisse sind der Beweis dafür, dass Draxler als Garant für Sicherheit gilt, sowohl was die Zukunft des Unternehmens, als auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter betrifft. Draxler, der nächten Donnerstag eine spannende Bilanz 2000 präsentieren wird, genießt die höchste Zustimmung bei den Mitarbeitern der Technischen Services. Das ist jener Bereich bei den ÖBB, wo der Taurus und die City Shuttles gefertigt werden. 60 % der Mitarbeiter verlangen von Draxler noch mehr öffentliche Auftritte und halten sein öffentliches Auftreten für gut. Beurteilt nach dem Schulnotenprinzip geben 46 % der ÖBB-Mitarbeiter Draxler die Note Sehr gut bzw. Gut. Der Gesamtvorstand kommt auf anerkennende 30 %.

Sauberkeit und Kundenorientierung - realistische
Selbsteinschätzung

Die Mitarbeiter der ÖBB wissen auch woran sie bei den Kunden gemessen werden. Befragt nach "Was macht das Image der Bahn aus und wie beurteilen Sie diese Imagefaktoren?" zeigen sich die Eisenbahner selbstkritisch.

15 Prozent der Mitarbeiter antworten mit "saubere Züge und Waggons", 12 Prozent "die Kundenorientierung der Bahn", 9 Prozent mit "Pünktlichkeit, Sicherheit, Zuverlässigkeit", 8 Prozent "das äußere Erscheinungsbild und die Qualität der Bahnhöfe" und schließlich 7 Prozent "die Tarifstruktur der Bahn".

Vor drei Jahren beurteilten 45 % der Mitarbeiter diese Eigenschaften mit der Note Gut oder Sehr Gut. Heuer ist die Selbstbeurteilung um 3 Prozentpunkte auf 42 % gesunken. Auf die Frage "Welche Gesamtnote würden sie den ÖBB in den unterschiedlichen Bereichen geben, siegten ganz klar die Mitarbeiter mit der Note 2,1. Die Bahnhöfe liegen mit der Note 3,0 an letzter Stelle".

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