Prokop: Wirksamere Beratung und Vorbeugung gegen Missbrauch von Drogen

16 Mio. für Vorbeugung gegen Drogenkonsum

Niederösterreich, (NÖI) - "Der Einsatz von Streetworkern ist ein wichtiges Instrument um gefährdete Jugendliche vor dem Missbrauch von Drogen zu schützen. Darüber hinaus müssen wir aber auch die traditionelle Drogenberatung wesentlich effizienter gestalten", erklärt Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop zwei Schwerpunkte bei den Aktivitäten des Landes gegen den Drogenmissbrauch.****

Streetwork als neue Form der Beratung von gefährdeten Jugendlichen in der Szene wird in Niederösterreich als Modell in den 3 Regionen St. Pölten, Mödling und Wr. Neustadt durchgeführt. Streetwork zeichnet sich dadurch aus, dass Sozialarbeiter als mobile Teams dort agieren, wo auch die konkret betroffenen Jugendlichen anzutreffen sind: bei Veranstaltungen, auf öffentlichen Plätzen, in Jugendtreffs und auf Bahnhöfen.

Drogenberatungsstellen, wo Fachleute betroffenen Jugendlichen und Eltern helfen, befinden sich in Niederösterreich in 21 Orten. Diese Drogenberatungsstellen sind aber teilweise nur 4 bis 7 Stunden in der Woche mit Sozialarbeitern und/oder Ärzten besetzt. Für Prokop ist dieser Zustand nicht befriedigend. "Die Drogenberatungsstellen müssen ihr Serviceangebot verbessern, insbesondere müssen die Beratungsstellen ihre Tätigkeit zeitlich an die Wünsche der Klienten orientieren. Fachleute sollen daher in jeder Drogenberatungsstelle zumindest 30 Wochenstunden für die Bevölkerung zur Verfügung stehen", so Prokop weiter.

In Summe gibt das Land Niederösterreich heuer für Maßnahmen zur Vorbeugung gegen den Konsum von Drogen 16 Mio. Schilling und für die Drogenberatungsstellen 5 Mio. Schilling aus. "Weil die Gefährdung durch Drogen größer wird, wird das Land auch seine Aktivitäten und somit auch seine Ausgaben gegen den Missbrauch von Drogen anheben. Mittelfristig sind zusätzlich 10 Mio. Schilling notwendig, um die Drogenberatungsstellen entsprechend qualifiziert auszubauen. Schon im Jahr 2002 werden wir daher im Kampf gegen den Drogenmissbrauch 25 Mio. Schilling zur Verfügung stellen", so Prokop.

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