Prammer zu Kündigungsschutz: Schüssel sind Anliegen der Frauen völlig egal

Maßnahmen der Regierung führen Zug für Zug zu Verschlechterungen für Frauen

Wien (SK) "Kanzler Schüssel sind die Anliegen der Frauen völlig egal", sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer am Freitag in Reaktion zu der gestrigen Aussage von Schüssel, wonach es im Zusammenhang mit der Einführung des geplanten Kindergeldes nur 24 Monate Kündigungsschutz geben werde. Damit liege klar auf der Hand, dass Frauen nach der Karenz nicht in den Beruf zurückkehren sollen. Den Wünschen der Eltern, die Zeit, die sie mit ihren Kindern verbringen, finanziell und rechtlich noch mehr abzusichern, werde somit nicht entsprochen. Österreich solle sich ein Vorbild an Deutschland und Schweden nehmen, die diesbezüglich vernünftige Regelungen gefunden hätten. "Die Maßnahmen der blau-schwarzen Koalition führen Zug für Zug nur zu weiteren Verschlechterungen für Frauen", kritisierte Prammer. ****

Die Klarstellung Schüssels habe auch wieder einmal mehr gezeigt, wie chaotisch diese Regierung in vielen Fragen agiere. Noch vor einer Woche habe Sozialminister Haupt erklärt, dass es innerhalb der Koalition eine Einigung auf Ausweitung des Kündigungsschutzes auf 30 Monate gebe. Nun zeige sich zum wiederholten Male, dass Haupt Vieles verkünde, was noch überhaupt nicht spruchfrei sei. "Haupt ist damit am besten Wege, zu einer ähnlich tragischen Figur wie seine Vorgängerin Sickl zu werden", so Prammer abschließend gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) ps

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK