Pharmawirtschaft (4):Apotheken: Leistungskürzungen nicht akzeptabel

(Wien/OTS) "Die Ausgabensteigerungen der Sozialversicherung für Arzneimittel konnten im letzten Jahr stark eingebremst werden. Dabei hat das Solidaritätsmodell der Apotheken eine wesentliche Rolle gespielt", sagte Dr. Herbert Cabana, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer beim heutigen Pressegespräch der Pharmawirtschaft in Wien.

In den letzten sechs Monaten gaben die Krankenkassen, so Cabana, für Arzneimittel weniger aus als in dem ein Jahr zurück liegenden Vergleichszeitraum. Die Apotheken würden, sagte der Präsident, einen verstärkten Generika-Einsatz mit tragen, weil damit kein Qualitätsverlust für PatientInnen verbunden sei. Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Patienten, die eine Leistungseinschränkung mit sich brächten, lehnt die Apothekerkammer jedoch als "nicht akzeptabel" ab.

Zwt.: Nutzen von Arzneimitteln muss anerkannt werden

"Als Apotheker kann ich mich jeden Tag neu davon überzeugen, welchen Nutzen die Patienten von der richtigen Anwendung von Arzneimitteln haben", betonte Cabana. Der Apothekerkammer-Präsident weiter: "Schon heute geht die österreichische Bevölkerung mit Arzneimitteln sehr sorgfältig um. Das kann man auch im internationalen Vergleich feststellen, wo Österreich mit 20,5 Packungen pro Person und Jahr weit unter dem EU-Schnitt (25 Packungen pro Person und Jahr) liegt. ++/rm (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Ruth Mayrhofer
Tel: +43 1 523 29 56
Fax: +43 1 523 29 519
e-mail: pharmig-office@apanet.at

Pharmig Pressestelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PHA/06