Magistrat: Gehälter in Euro nachzulesen

Entsprechende Änderung der Dienstordnung im Landesgesetzblatt erschienen

Wien, (OTS) In wenigen Monaten ist es so weit - mit 1. Jänner 2002 gibt es den Euro flächendeckend auch als Bargeld (Startpakete um 200 ATS erhält man bereits Mitte Dezember bei den Banken). Was auch bedeutet, dass die Summen am Gehaltszettel um einiges kleiner sind -das schaut bei Steuern und Abgaben zwar schön aus, aber die Summe beim Nettogehalt wirkt eben auch kleiner.

Ihre Gehälter in der neuen Währung (1 Euro = 13,7603 ATS) können sich Wiens städtische Bedienstete jetzt schon ansehen. In dem im Landesgesetzblatt Nr. 22/2001 kundgemachten "Gesetz, mit dem die Dienstordnung 1994 (10. Novelle zur Dienstordnung 1994), die Besoldungsordnung 1994 (15. Novelle zur Besoldungsordnung 1994) und die Vertragsbedienstetenordnung 1995 (10. Novelle zur Vertragsbedienstetenordnung 1995) geändert werden", stehen die Euro-Gehälter für die verschiedenen Schemata und Verwendungsgruppen bereits.

Einige Beispiele:
o Wer bisher 13.900 ATS erhielt, kommt auf 1.010,15 EUR.
o 22.208 ATS werden zu 1.613,92 EUR.
o 31.425 ATS ergeben ein Gehalt von 2.283,74 EUR.
o 48.420 ATS sind künftig 3.518,82 EUR.
o 57.290 ATS bringen 4.163,43 EUR.
o 64.915 ATS bedeuten 4.717,56 EUR.
o 76.361 ATS sind am Gehaltszettel als 5.549,37 EUR ausgewiesen.
o Und die 87.807 ATS, mit denen das entsprechende Schema bei der

Dienstklasse IX endet, werden in 6.381,18 EUR umgerechnet.

Die Euro-Gehälter sind im Internet unter www.wien.at/recht/landesrecht wien/landesgesetzblatt/jahrgang/2001/html/lg2001022.htm zu finden.****

Weitere Änderungen der Gesetzesnovelle beziehen sich u.a. auf die Anrechnung von Vordienstzeiten.

Das Landesgesetzblatt LGBl mit dem Text des Gesetzes erhält man ebenso wie die Erläuternden Bemerkungen, die über die Hintergründe informieren, auf folgenden Wegen:

o Zusendungen des LGBl und/oder der Bemerkungen sind über den

Presse- und Informationsdienst, Rathaus, 1082 Wien, möglich:
telefonisch unter Telefon 4000/81026 Durchwahl, über email unter pro@m53.magwien.gv.at (die Zusendung per Mail ist allerdings derzeit noch nicht möglich), über Fax unter 4000/99/81026 (Fax-Zusendung bei Gesetzesblättern kleineren Umfangs möglich). Kosten entstehen erst bei umfangreicheren Mengen, ab 70 Blatt
pro Bestellung bzw. 10 einzelnen LGBl sind pauschal 350 ATS/
EURO 25,44 (entspricht dem Abonnementpreis) zu bezahlen.
o Das LGBl und/oder die Erläuternden Bemerkungen kann man auch

direkt in der MA 6-Drucksortenstelle der Stadthauptkasse,
Rathaus, Stiege 7, Hochparterre, Tür 103 holen. Kosten auch
hier: bei größeren Mengen (70 Blatt bzw. 10 einzelne LGBl) 350 ATS/ EURO 25,44, darunter unentgeltlich.

Die Texte der seit Anfang 2001 neu erschienenen Gesetze, Gesetzesänderungen und Verordnungen stehen auch in www.wien.at/recht/landesrecht-wien/landesgesetzblatt/index/. Dieses Internet-Angebot enthält jedoch nur die im Landesgesetzblatt erschienenen Änderungen, also meist nicht den gesamten Gesetzestext.

Die vollständigen Texte der Wiener Landesgesetze und Verordnungen finden interessierte BürgerInnen im Internet, unter wien.at online www.wien.at/, im Wiener Rechtsinformationssystem WRI (www.wien.at/mdva/wrivts/). Hier ist jeweils etwa vier Wochen nach Erscheinen eines neuen Landesgesetzblattes auch der komplette neue Gesetzestext samt Änderungen enthalten. (Schluss) hrs

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