Rupp: "Bahnhofsoffensive Neu" - Niederösterreich bitte warten!

Umbau des Bahnhofs St. Pölten in weiter Ferne

St. Pölten, (SPI) - "Verkehrs- und Infrastrukturministerin Forstinger hat uns Niederösterreichern mit Bekannt werden der ‚neuen Bahnhofsoffensive‘ ein schwer verdauliches Oster-Ei gelegt", nimmt der St. Pöltner SP-LAbg. Anton Rupp zu jüngsten Pressemeldungen rund um den dringend erforderlichen Ausbau des längst veralteten Bahnhofs in Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten Stellung. Wie erst vor kurzem bekannt geworden, ist in den nächsten Jahren nicht mit einem Unbau bzw. einer Modernisierung des NÖ Bahnknotenpunktes zu rechen. "Entgegen den Zusicherungen des Verkehrsministeriums, eine umfassende Bahnhofsoffensive in Österreich durchzuführen, wurde nun für bestimmte Hauptbahnhöfe die Förderungsmittel für eine Modernisierung bzw. den notwendigen Ausbau gekürzt. Nicht weniger als 9 Bahnhöfe, darunter St. Pölten, Wien-Hütteldorf und der Wiener Westbahnhof, müssen sich ausgesprochen bescheidene 300 Millionen Schilling teilen", kritisiert Rupp.****

Was diese Vorgangsweise für die Niederösterreichische Wirtschaft bedeutet, ist heute noch nicht ganz abzuschätzen. Fest steht jedenfalls, dass die Kürzungspläne massivst die Standortqualität des Herzens Niederösterreichs, die Konkurrenzfähigkeit der Bahn sowie die Attraktivität der Schiene für die Fahrgäste einschränken bzw. gefährden wird. "Ich halte diese blindwütige Kürzungswut seitens des Bundes für grob fahrlässig, nicht zuletzt deshalb, da St. Pölten auch weiterhin ein verengendes und somit störanfälliges Nadelöhr auf der wichtigsten Ost - Westverbindung ‚Westbahn‘ bleiben wird. Diese Vorgangsweise ist nicht nur kurzsichtig, die die Zukunft unseres Landes zu verspielen droht, sie ist schlicht und einfach eine Schande für Niederösterreich", so LAbg. Rupp.
(Schluss) rs/fa

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