Presseratsbeschwerde der Demokratischen Offensive zeigt Wirkung

Wien (OTS) - Nach beinahe einem Monat korrigiert "Die Presse" ihre Meldung, daß es bei der Anti-Rassismus-Kundgebung am 16. März am Stephansplatz Transparente mit der Aufschrift "Tötet Haider" gegeben habe. In einer redaktionellen Notiz in der Ausgabe vom 11. April heißt es nun in Hinblick auf das Poster, das ein einzelner, den Organisatoren der Veranstaltung nicht bekannter Demonstrant hochhielt ("Tötet Haiders W(M)ortspiele"), daß in der Menge "möglicherweise ... für den Berichterstatter lediglich der Schiftzug "Tötet Haider" samt einen dünnen "S" zu lesen" gewesen sein könnte. Zu einer regelrechten Entschuldigung für ihre Falschmeldung konnte sich die "Presse" freilich auch in dieser gewundenen Erklärung nicht durchringen - so ist etwa von einem "Rätsel um Plakate" zu lesen. Dieser Korrektur war eine Beschwerde der "Demokratischen Offensive" beim Presserat zuvorgegangen. Darin wurde ein "eklatanter Verstoß" gegen journalistische Sorgfaltspflichten moniert.

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