GRAS: Ministerin Gehrer erweist sich als sehr uninformiert

Gehrer reanimiert Bild des faulen Studierenden, um gesetzliche Verschlechterungen vorzubereiten

Wien (OTS) "Die Aussagen von Frau Ministerin Gehrer werden immer weniger nachvollziehbar: Zuerst behauptet sie, dass Studiengebühren sozial Schwächere nicht vom Studium abhalten würden und nun erklärt sie, dass Studierende Prüfungen sechsmal wiederholen könnten. Das Gesetz läßt im ersten Abschnitt drei, in den weiteren Abschnitten vier Prüfungswiederholungen zu, erinnert Anita Weinberger, Bundesspecherin der GRAS (Grüne & Alternative SudentInnen)

Gehrer will das Bild der faulen Studierenden reanimieren, das jeglicher Realität spottet. Doch das "Schlechtmachen" von einer gesellschaftlichen Gruppe wurde bereits einige Male von dieser Regierung als Strategie verwendet, um nach einer Phase der Verunglimpfung gesetzliche Verschlechterungen folgen zu lassen.

"Die Ergebnisse der derzeit im Ministerium eingerichteten Arbeitsgruppe zur Standortbereinigung könnten ein solcher Schlag für die Universitäten bedeuten", so Weinberger. Die GRAS sieht akute Probleme für Studierende, falls es zur Auflösung von Institute und damit verbunden von Studienrichtungen gibt.

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