Zierler: Mitversicherung: Billige Polemik der SPÖ

Wien, 2001-04-12 (fpd) - "Nachdem die bisher verwendete Diffamierungstaktik völlig in sich zusammengebrochen ist, probiert es die SPÖ nun mit einem verunsicherungstechnischen Totalschwenk", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zur Diskussion um die Mitversicherung. ****

"Die damalige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Ederer hat bereits 1996 die Abschaffung der beitragsfreien Mitversicherung gefordert. Noch vor wenigen Monaten hat die derzeitige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Kuntzl diesbezügliche Vorschläge als "grundsätzlich überlegenswert" bezeichnet. Ihre Kollegin Bures ging noch vor kurzem in klassischer Verunsicherungsmanier damit hausieren, daß "hunderttausende - vor allem Frauen - keine beitragsfreie Mitversicherung mehr bekämen", obwohl schon längst klar war, daß diese Zahl aufgrund zahlreicher Ausnahmen, z.B. für sozial Schwache, Frauen, die Kinder erziehen oder erzogen haben, Pflegegeld beziehen oder pflegen, völlig überhöht und aus der Luft gegriffen ist", kritisierte Zierler.

Nun seien der SPÖ offensichtlich die Ausnahmen viel zu weitreichend und viel zu wenige Frauen betroffen. "Daß ausgerechnet die Opposition, allen voran SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Kuntzl, nun ihr Herz für die sonst so ungeliebte kinderlose Hausfrau entdeckt und sich schützend vor die gutsituierte Zahnarztgattin, die sich ihren Arztbesuch von einer womöglich schlechtverdienenden Frau mitfinanzieren läßt, stellt, ist bestenfalls ein schlechter Scherz. Damit demaskiert sich die sogenannte Kritik als das, was sie in Wahrheit ist: billige, unseriöse und chaotische Husch-Pfusch-Polemik", schloß Zierler. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC