Verwaltungsreform: Zierler weist Vorwürfe Fasslabends zurück

Wien, 2001-04-12 (fpd) - "Schnellschüsse sind in Zusammenhang mit einem Jahrhundertprojekt wie der Verwaltungsreform kontraproduktiv und verantwortungslos. Genau deshalb wurde von der Vizekanzlerin die Aufgabenreformkommission eingesetzt. Der allseits gelobte Bericht dieser Kommission wird nun überarbeit, bewertet und hinsichtlich der politischen Umsetzbarkeit diskutiert. Das ist seriöse und verantwortungsvolle Politik", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zum unhaltbaren Vorwurf der "Säumigkeit" von ÖAAB-Präsident Fasslabend. ****

Es gehe schließlich darum, die Verwaltung von für die Bürger teuren und nicht minder komplizierten Doppelgleisigkeiten zu befreien und sie bürgerfreundlich, einfacher und effizienter zu gestalten, betonte Zierler. Die Vizekanzlerin habe im übrigen bereits mehrmals betont, daß genau diese Anliegen - der Aspekt der Bürgernähe und der Mitarbeiterorientierung, der Abbau von Hierarchien und Doppelgleisigkeiten - für sie absolut zentrale Anliegen seien.

"In Zeiten einer notwendigen Budgetsanierung kann man ein derartiges Projekt nicht einfach auf Zuruf übers Knie brechen. Die Vereinfachungs-, Einsparungs- und Straffungspotentiale müssen seriös bewertet werden. Wie sagte schon ein Parteikollege des ÖAAB-Präsidenten: Handwerk satt Mundwerk. Dem ist in diesem Zusammenhang nichts hinzuzufügen", schloß Zierler. (Schluß)

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