Staatssekretär Finz berichtet am 18.4. in WKÖ über Euro-Umstellung

Zeitplan für Einführung des neuen Bargeldes steht -Bundesregierung muss Informationsbedarf der Bevölkerung abdecken

Wien (PWK279) - Alfred Finz, Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen, wird am 18. April 2001 beim Club Euro der Wirtschaftskammer Österreich über die Vorbereitungen zur Euro-Umstellung aus Sicht der Bundesregierung berichten. Die Veranstaltung findet kommenden Mittwoch um 17.30 Uhr im Rudolf-Sallinger Saal der WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien, statt.

Der Zeitplan für die Umstellung steht aus Sicht der Bundesregierung, bereits fest. So werden ab 1.9.2001 Euro-Banknoten und -Münzen an Banken, Geldtransporteure, Unternehmen und den öffentlichen Sektor vorverteilt. Ab 15.12.2001 sollen die Konsumenten mit den Euro-Münzen vorversorgt werden. Ab 1.1.2002 werden Euro-Banknoten und -Münzen in Umlauf gebracht. Nach dem 28.2.2002 verlieren Schilling und Groschen ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. Damit können ab diesem Zeitpunkt nur mehr Euro und Cent für Zahlungen verwendet werden.

Bis zur Einführung des Euro-Bargeldes sind es nur noch 263 Tage. Dennoch kommen die Umstellungs-Vorbereitungen erst langsam auf Touren. So stellte die Wirtschaftskammer Österreich bei einer Befragung unter Österreichs Betrieben fest, dass rund ein Viertel ihrer Mitglieder, also 78.000 Unternehmen, noch nicht mit der Vorbereitung auf die neue Währung begonnen haben. Dabei handelt es sich vor allem um kleine Unternehmen. Ihre Umstellung abgeschlossen haben bis Februar 17 Prozent, 21 Prozent befinden sich in der Endphase und 24 Prozent sind zumindest teilweise fertig.

Wie sieht es nun mit der österreichischen Bevölkerung aus? Betreut die Wirtschaftskammer die Euro-Umstellungsarbeiten der österreichischen Unternehmen, so liegt der Bundesregierung die Vorbereitung aller Österreicherinnen und Österreicher auf das neue Bargeld am Herzen. Rund 53 Prozent halten den Euro für sehr sinnvoll. Das geht aus einer Ende des vergangenen Jahres gemachten Umfrage hervor. Um den Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg auf das "neue Geld" zu erleichtern, werden die Euro-Initiative der Bundesregierung und die Europäische Union die Aufklärungs- und Informationstätigkeit auch in den nächsten Monaten weiter fortsetzen und intensivieren. Den direkten Dialog mit den Österreichern sucht man über Aktionstage und Euro-Veranstaltungen in den Bundesländern. Durch die Fortführung der Kooperation mit öffentlich-rechtlichen Partnern wie der Wirtschaftskammer soll die zielgruppenspezifische Information sichergestellt werden. (AB)

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