FORMAT: Handy-Preise werden massiv steigen

Österreichs Mobilfunkbetreiber wollen die Handy-Subventionen schrittweise zurücknehmen. Preisanstiege bis zu 100 Prozent drohen

Wien (OTS) - Handys werden schon in den nächsten Monaten empfindlich teurer - in Einzelfällen um mehr als 100 Prozent. Wie FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, wollen Österreichs Mobilfunkbetreiber die Geräte-Subventionen in den kommenden Monaten schrittweise zurücknehmen, die zur Zeit noch bis zu 3.000 Schilling betragen. Für One-Chef Jorgen Bang-Jensen bestätigt gegenüber FORMAT: "Wir scheuen nicht davor zurück, hier eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Wir müssen langfristig Geld verdienen."

Ähnlich äußert sich Manuela Bruck, Unternehmenssprecherin von max.mobil, im FORMAT: "Künftig wird sich die Preisgestaltung bei Handys nach dem tatsächlichen Wert der Geräte richten." Und auch Mobilkom-Chef Boris Nemsic erklärt:"Es ist Zeit, daß diese Diskussion bei uns in Gang kommt.. Wir müssen von der Null-Schilling-Politik wegkommen."

Einsteigerhandys, der bei Erstanmeldung jetzt noch verschenkt werden, sollen künftig um die 1.500 Schilling kosten. Topgeräte, derzeit ab 2.000 Schilling zu haben, werden nicht unter 3.500 Schilling zu haben sein..Bang-Jensen zu FORMAT:"Null-Schilling-Handys werden schon bald Geschichte sein. Die Untergrenze wird bei 100 Euro liegen."

Auch Telekom-Experte Georg Serentschy ist davon überzeugt, daß eine Anpassung der Preise längst überfällig ist: "Wir haben weltweit die niedrigsten Gesprächsgebühren, andererseits aber die höchsten Subventionen. Das kann auf Dauer nicht gutgehen." Vor allem die ausufernden Kosten für die Kundengewinnung machen den Netzbetreibern zu schaffen. Durchschnittlich 3.500 Schilling muß ein Mobilfunkanbieter für die Akquisition eines Vertragskunden aufwenden, mehr als 1.800 sind es immerhin noch bei Wertkartenkunden. Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Kunde ist hingegen bei Privatkunden zuletzt um 50 Prozent auf knapp 300 Schilling eingebrochen.

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