• 12.04.2001, 10:41:26
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  • OTS0084 OTW0061

Kuntzl zu "Fall Fabel": Verdachtsmomente rasch ausräumen

Wien (SK) Dass der Fall Fabel "kein Einzelfall, sondern vielmehr
bezeichnend für das Sittenbild der FPÖ und für deren schlampiges
Verhältnis zur Macht ist", sei naheliegend, erklärte
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Donnerstag gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Wenn nun auch die Ex-Kabinettschefin des
Sozialministers in "Format" diese Vermutung laut ausspreche, müsse
dem ernsthaft nachgegangen werden. Die Koalitionsparteien müssten -
im Sinne der Schadensbegrenzung - alles daran setzen, derartige
Verdachtsmomente auszuräumen und endlich für korrekte und
transparente Dienstverhältnisse sorgen. "Der Verdacht der
Günstlingswirtschaft und der Parteienfinanzierung darf nicht einfach
im Raum stehen gelassen werden, die FPÖ und auch Bundeskanzler
Schüssel selbst dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen und
müssen rasch für Aufklärung sorgen. Die Steuerzahler haben ein Recht
darauf", so Kuntzl abschließend. **** (Schluss) se

Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ

Tel.: (01) 53427-275
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