VHS-Hietzing: Anonyme Spende sichert den Keramikkurs

Wien, (OTS) Seit Jänner 2001 kann die Volkshochschule keinen Keramikkurs im Geriatriezentrum mehr anbieten. Damit ist der Alltag für rund 15 PatinetInnen am Pavillon VII im Geriatriezentrum grauer geworden. Nach Medienberichten hat sich der Jugendbetreuer Andreas Vlasim gemeldet, der im Zuge eines Projektes mit SchülerInnen der Bendagasse im März mit den PatientInnen Köpfe modellieren wird. Die Köpfe werden im Anschluss in der Schule ausgestellt und verkauft, der Reinerlös wird zur Weiterführung der Kurse verwendet.

Durch einen anonymen Spender, der der Volkshochschule Hietzing 25.000 Schilling für die Weiterführung des Kurses überwiesen hat, ist der Betrieb bis Herbst dieses Jahres gesichert. Bereits jetzt werden die in den letzen Jahren von Patienten modellierten Köpfe verkauft. Eine Galerie der Köpfe ist im Internet zu besichtigen und in der Volkshochschule (13.,Hofwiesengasse 48) ausgestellt. (www.vhs-hietzing.at/). Ein Keramikkopf kostet 2.000 Schilling, zwei Köpfe kosten 3.000 Schilling "Wenn kopflos gespart wird und das geistige Wohl von LangzeitpatientInnen kein Thema mehr ist, dann müssen wir eben unsere Köpfe verkaufen. Damit wird zwar eine Kunstsammlung aufgelöst, aber das ist immer noch besser als PatientInnen die keinen Lichtblick im Wochenablauf mehr haben", meint Dr. Robert Streibel, Direktor der Volkshochschule Hietzing. (Schluss) vhs

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