Investitionsmöglichkeiten im ungarischen Tourismus

Wien (OTS) - Der große ungarische Wirtschaftsplan, nach dem wohl größten ungarischen Staatsmann und Förderer Istvan Szechenyi benannt und über einen Zeitraum von sechs Jahren zwischen 2000 und 2006 angelegt, beinhaltet auch ein Entwicklungsprogramm für den Tourismus in Ungarn. Ziel ist es, durch die Ausrichtung auf Qualtitätstourismus Besucher mit höherem Ausgabenpotential nach Ungarn zu bringen. Dabei soll ein für Ungarn typisches touristisches Angebot geschaffen werden, mit Schwerpunkten wie Heil-, Thermal- und Wellnesstourismus, Kulturtourismus, Schloßtourismus, Erholungs- und Aktivtourismus mit Sportangeboten aus allen Bereichen von Wassersport bis Golf, Dorf-und Ökotourismus unter Einbeziehung von Reiten, Wandern und Radfahren sowie Feste rund ums Jahr, und nicht zuletzt Geschäfts-, Kongreß- und Incentivetourismus.

Die Förderungen beinhalten den Ausbau der Infrastruktur, die Einrichtung eines Informationssystems, Schulung der im Tourismus tätigen Personen, aber auch die Unterstützung von staatlichen und privaten Initiativen im Hotel- und Freizeitsektor, Neubau oder Renovierung, vor allem im Bereich qualitativ hochwertiger Unterkünfte, oder die Errichtung von Themenparks.

In diesem Zusammenhang werden auch ausländische Investoren angesprochen. Im Jahre 2000 betrug die direkte ausländische Kapitalanlage in Ungarn 2,135 Mrd. Euro, was einem Zuwachs von 15,5 Prozent gegenüber 1999 bedeutet. Führend ist dabei Deutschland mit 18 Prozent, gefolgt von den USA mit 16 Prozent. Österreich hält im Moment einen Anteil von nur einem Prozent insgesamt, obwohl die bisher getätigten Investitionen österreichischer Firmen vor allem im Tourismus von großem Erfolg gekrönt sind. Beispiele wie die Rogner-Gruppe mit der Lotus Therme Heviz, die mit ihren 220 Zimmern bereits 10 Prozent Marktanteil aller österreichischen Besucher hält, die K+K Hotels, die ihr Haus in Budapest soeben von 120 auf 220 Zimmer aufgestockt haben, aber auch kleinere Unternehmen mit österreichischem Background spielen eine nicht unbedeutende Rolle im ungarischen Qualitätstourismus. Dazu gehören das Wellness-Schloßhotel Szidónia bei Sopron, die Starlights Suites im Zentrum von Budapest, und das derzeit entstehende Schloß- und Wellnesshotel Somló der Paradise Residences. Ebenso erfolgreich haben österreichische Reisebüros und Reiseveranstalter nach Ungarn expandiert, etwa Blaguss-Volanbus, TUI-Reisecenter/Terra Reisen, Cityrama, Ruefa, Austropa und Touropa.

Für ausländische Investoren in Ungarns Tourismus gibt es eine Reihe steuerliche und andere Vergünstigungen sowie Förderungen bis zu 50 Prozent je nach Projekt, aber auch Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Investitionsprojekte.

Interessenten aus Österreich für touristische Investitionen in Ungarn wenden sich bitte an Dr. Janos Erdei, Direktor des Ungarischen Tourismusamtes Wien.

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E.mail: ungarn@ungarn-tourismus.at,
Internet: www.hungarytourism.hu, www.miwo.hu

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