WKÖ: Keine Ambulanzgebühren bei Arbeitsunfällen

System des Unfallversicherungsrechts kennt keine Selbstbehalte

Wien (PWK275) - "Die nun beschlossenen Ambulanzgebühren fallen nur für die Krankenbehandlung an, Arbeitsunfälle sind davon nicht betroffen", räumt die Wirtschaftskammer Österreich alle Unklarheiten bezüglich Ambulanzbehandlungen nach einem Arbeitsunfall aus. Dies ergebe sich einerseits aus dem Gesetzeswortlaut und andererseits aus dem System des Unfallversicherungsrechts, das keine Selbstbehalte kennt.

Würden Ambulanzgebühren bei Arbeitsunfällen im Rahmen der von den Krankenversicherungsträgern in den ersten vier Wochen zu übernehmenden Leistungen eingehoben werden, sind diese dem Versicherten vom Unfallversicherungsträger zu refundieren. Eine derartige Vorgangsweise wäre nicht nur administrativ sehr aufwendig, sondern sie wäre auch rechtlich nicht haltbar, betont die WKÖ in einer Aussendung. (Ne)

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