Scholz neuer Spitzenkandidat für Wiener Kulturstadtrat: "Marboe einbeziehen!"

Vorausmeldung zu NEWS 15/01 v. 11.4.2001

Wien (OTS) - Der Wiener Stadtschulratspräsident Kurt Scholz ist neuer Spitzenkandidat für das Amt des Wiener Kulturstadtrats. Das berichtet NEWS in seiner Mittwoch erscheinenden Ausgabe unter Berufung auf informierte Kreise im Rathaus. Die Entscheidung soll nach Ostern fallen.

Scholz war als Helmut Zilks Kulturbereichsleiter im Wiener Rathaus u. a. mit der Errichtung des Jüdischen Museums, des Haas-Hauses und des Hrdlicka-Mahnmals und mit weltweiter Ausstellungstätigkeit bis Paris und New York befaßt. Im NEWS-Interview erklärt er: "Mit mir hat niemand gesprochen."

Scholz äußert sich im NEWS-Interview zu anstehenden Fragen der Wiener Kulturpolitik. Vor allem empfiehlt er, Peter Marboe in die Kulturarbeit einzubeziehen: "Ich frage mich, ob es überhaupt verantwortbar ist, dass ein Mann wie er so völlig aus der Wiener Kulturpolitik verschwindet wie zuletzt Ursula Pasterk. Als Zwischenrufer in der ersten Reihe des Gemeinderats ist er zu schade. Deshalb hielte ich es für reizvoll, zumindest in Teilbereichen eine Kooperation mit ihm anzudenken und für ihn eine konstruktive Rolle im Wiener Kulturleben zu finden. Zum Beispiel in Fagen der Auslandskultur, die er wie kein anderer repräsentiert." Scholz weiter: "Ich bin Realist genug, zu sehen, daß 52 Mandate nicht 100 Mandate sind."

Die zwischen SPÖ und ÖVP akkordierten Pläne, das Theater an der Wien binnen fünf Jahren vom Musical zu befreien, bezeichnet Scholz im NEWS-Gespräch als "absolut gescheit. Schon von der geographischen Achse zur Staatsoper ist das ein ideales kleines Opernhaus."

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