FP-Gaugg übt NEWS schwere Kritik an Grasser: "Sozialpolitik hat Vorrang vor Nulldefizit ." - Gaugg fordert: "Rücknahme der Ambulanzgebühren."

Vorausmeldung zu NEWS 15/01 v. 11.4.2001

Wien (OTS) - In einem Interview mit der Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS attackiert der freiheitliche Sozialsprecher Reinhart Gaugg frontal Finanzminister Karl-Heinz Grasser: "Nulldefizit allein ist zu wenig. Man sollte keinesfalls alles der schwarzen Null unterordnen. Die Sozialpolitik hat Vorrang. Das muss auch der Finanzminister beherzigen. Schließlich hat Grasser die eine oder andere Milliarde mehr lukriert als erwartet, da hätte er durchaus Luft für soziale Maßnahmen." Haider-Intimus Gaugg weiter:
"Eine Lohnsteuerreform hat absoluten Vorrang vor der Senkung der Lohnnebenkosten für die Wirtschaft."

Grassers Vorgangsweise gegenüber den Landeshauptleuten in Sachen Sanktionen beim Stabilitätspakt kritisiert Gaugg ebenfalls scharf:
"Das war eine überzogene Reaktion Grassers. Das Führen einer Republik ist eben wirklich etwas anderes als das Führen einer Firma. Das muss auch der Karl-Heinz Grasser einsehen. Auch er hat nicht immer recht."

Der FP-Sozialsprecher Gaugg kritisiert im NEWS-Interview auch FP-Sozialminister Herbert Haupt: "Ich will die Rücknahme der Ambulanzgebühren und der Unfallrenten-besteuerung. Ich wünsche mir mehr Dynamik von ihm. Es ist noch nichts weitergegangen bei der Unfallrenten-Besteuerung oder der Valorisierung des Pflegegeldes. Haupt braucht auch in der Causa Sallmutter mehr Mut zur Entscheidung."

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