Kuntzl: Studiengebühren bringen nichts, außer massive Belastung und Bürokratie

SPÖ für sofortige Rücknahme der Studiengebühren

Wien (SK) Wie sich jetzt immer deutlicher herausstellt, bringen die von der blau-schwarzen Koalition in einer Nacht- und Nebelaktion beschlossenen Studiengebühren rein gar nichts, außer einer massiven Belastung der Studierenden und einem enormen bürokratischen Aufwand für die Universitäten, stellte SPÖ-Bandesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Dientag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ fest. Was bleibe, sei eine sinnlose Zugangshürde zu den Universitäten. Für die SPÖ komme daher nur die sofortige Rücknahme der Studiengebühren in Frage. ****

Wie heute auch Georg Winckler, der Chef der Rektorenkonferenz, im "Morgenjournal" vorgerechnet habe, bleibe den Universitäten von der einen Milliarde, die sie von den Einnahmen der Studiengebühren erhalten, viel zu wenig über, als dass es tatsächlich zur versprochenen Qualitätsverbesserung der Lehre an den Unis kommen könnte. Den Löwenanteil der Mittel verschlinge ein enormer Verwaltungsaufwand, der die Universitäten vor neue Probleme ungeahnten Ausmaßes stellt. Entweder, so Kuntzl, handle es sich hier abermals um eine für Blau-Schwarz typische Husch-Pfusch-Aktion "oder aber es ist der Regierung in Wahrheit nur um die Errichtung sozialer Zugangshürden gegangen".

Mittlerweile habe sich herausgestellt, dass ausnahmslos alle Maßnahmen, die die Regierung unter dem Titel "soziale Treffsicherheit" beschlossen hat, nicht nur ungerechte Belastungen und einen riesigen Verwaltungsaufwand bringen, sondern darüber hinaus auch nicht geeignet sind, Budgetprobleme zu lösen. Kuntzl erinnerte in diesem Zusammenhang etwa an die Streichung der beitragsfreien Mitversicherung oder die Ambulanzgebühren. (Schluss) ml

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