GÖD/FSG-Gendarmerie: Sonderbare Ministeraussagen

Gendarmeriegewerkschaft wehrt sich gegen Strasser

Wien (FSG) "Wie Innenminister Strasser die Gendarmerie in der Öffentlichkeit dargestellt, ist äußerst bedenklich. Nicht genug damit, dass der Ressortchef einschließlich bestimmter Mitarbeiter seines Kabinetts immer wieder von Häuptlingen und Indianern sprechen. Jetzt hat er mit einer Aussage dem Fass den Boden ausgeschlagen", kritisierte der Vorsitzende der Fraktion Sozialistischer GewerkschafterInnen (FSG) in der Gendarmeriegewerkschaft, Franz Kühberger. ++++

Innenminister Strasser behauptete in der sonntägigen Pressestunde, dass es Gendarmeriedienststellen mit einem Personalstand von 40 Beamten gibt, wovon 16 Gendarmen die Funktion eines Stellvertreters ausüben würden. Zudem stellte er fest, dass der 15. und 16. Stellvertreter nur mehr für das Fahrtenbuch und für die Winterreifen zuständig sei.

Kühberger: "Das alles gehört in den Bereich der Phantasie. In der derzeit gültigen Geschäftsordnung sind ab 41 Beamte lediglich 15 dienstführende Beamte mit maximal drei Stellvertretern vorgesehen. Es ist mir nicht klar, was der Ressortchef mit dieser Falschmeldung bezwecken will! Auch so kann man den Ruf der Gendarmerie langsam aber sicher ruinieren. Das kann für die in Kreisen der ÖVP immer öfter angesprochenen Zusammenlegungsabsicht der Wachkörper nur dienlich sein."

FSG, 10. April 2001
Nr. 050

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Franz Kühberger

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